Universitätsspital Basel plant neue Datenplattform
Das Universitätsspital Basel plant eine neue Plattform zur Verwaltung und Speicherung von Gesundheitsdaten. Die Entwicklung der OpenEHR-kompatiblen Datenplattform übernimmt ein Konsortium bestehend aus OWT, Swisscom, Better und X-tention.
Das Universitätsspital Basel will eine neue Datenplattform einrichten. Diese soll die Speicherung, den Austausch und die Verwaltung von Gesundheitsdaten optimieren und die Infrastruktur des Spitals bei ihrer vollständigen Digitalisierung unterstützen.
Das Konsortium, das die OpenEHR-kompatible Datenplattform entwickeln soll, setze sich aus OWT, Better, Swisscom und X-tention zusammen. Gemäss einer Medienmitteilung wird die Swisscom-Tochter OWT die Leitung des Projekts übernehmen und ihre langjährige Erfahrung im Management grosser digitaler Gesundheitsprojekte bei der Durchführung einbringen.
Better werde seine Better-Plattform mit allen Komponenten, inklusive der Low-Code-Entwicklungstools, zur Verfügung stellen. Diese seien für den Aufbau einer Datenplattform, die auf dem OpenEHR-Standard basiert, notwendig. Swisscom soll das Projekt mit ihrem Know-how über die Verwaltung und Wartung digitaler Infrastrukturen unterstützen.
Um eine reibungslose Interoperabilität zwischen den neuen und den bestehenden Systemen zu gewährleisten, werde X-tention seine Systemintegrationsdienste bereitstellen. Die Transformation soll laut Mitteilung nicht nur die IT des Spitals modernisieren, sondern auch neue Massstäbe im Schweizer Gesundheitswesen setzen.
"Unser Ziel am Universitätsspital Basel ist es, mit Hilfe von Spitzentechnologie und Innovation den höchsten Standard in der Patientenversorgung zu erreichen," erklärt Marc Strasser, CIO und Leiter der Abteilung Digitalisierung & ICT am Universitätsspital Basel. "Dieses Projekt ist ein wichtiger Bestandteil unserer digitalen Transformation. Indem wir mit führenden Technologieanbietern zusammenarbeiten und ein OpenEHR-basiertes System implementieren, werden wir für mehr Interoperabilität sorgen, das Datenmanagement verbessern und eine bessere Patientenerfahrung in unserem gesamten Spital ermöglichen."
Auch im Kanton Zürich arbeiten die Universitätsspitäler an der Digitalisierung ihrer Infrastruktur. "The Loop Zurich" soll dazu eine Plattform für den Austausch von medizinischen Daten zwischen den vier universitären Spitälern des Kantons entwickeln. Lesen Sie hier mehr dazu.
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