Samsung-Chef warnt vor drohendem Rückstand im KI-Markt
Der koreanische Tech-Konzern Samsung steckt mit seiner KI-Halbleiterproduktion in der Krise. Für das Unternehmen könnte dies lebensbedrohlich werden, sagt der Vorstandsvorsitzende und plädiert für deutlich mehr Investitionen.
"Es ist eine Angelegenheit von Überleben oder Sterben" – mit diesen Worten soll Lee Jae-yong, Vorstandsvorsitzender von Samsung Electronics, die Krise seines Unternehmens beschrieben haben. Das Zitat fiel in einer Videobotschaft von Lee Jae-yong, die in einem Meeting von Samsung-Führungspersonen gezeigt wurde. Darüber berichtet unter anderem die "Korea Times", die sich auf interne Quellen beruft.
Tatsächlich strauchelt Samsung im Geschäft mit der KI-Halbleiterproduktion. Insbesondere im Bereich der Speicher mit hoher Bandbreite (HBM), die für KI-Komponenten essentiell sind, liegt Samsung hinter dem Konkurrenten SK Hynix, heisst es im Bericht der "Korea Times". Zudem habe Samsung auch in anderen Geschäftsbereichen Anteile verloren, darunter für das Unternehmen sehr wichtige Segmente wie Fernseher, Smartphones und DRAM (Dynamic Random Access Memory). Seit September 2024 habe Samsung Electronics im Ausland bis zu 30 Prozent seiner Belegschaft abgebaut, bemerkt "Golem".
In seinem Video plädierte Chairman Lee Jae-yong dafür, grundlegende Veränderungen anzupacken, wie es im Bericht heisst. "Wir müssen für die Zukunft investieren, auch wenn das bedeutet, dass wir auf kurzfristige Gewinne verzichten müssen", zitieren ihn die Insider.
Im Jahr 2024 hat der weltweite Halbleitermarkt ein Umsatzwachstum von 18 Prozent verzeichnet. Laut Gartner machte dabei kein Halbleiterhersteller so viel Umsatz wie Samsung, der mit einem Erlös von 66,5 Milliarden US-Dollar Intel vom Thron stiess, wie Sie hier lesen können.
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