Cyberkriminelle leaken Daten von Bosshard-Farben im Darknet
Der Schweizer Hersteller Bosshard-Farben ist einem Cyberangriff zum Opfer gefallen. Bei den Tätern handelt es sich um die weltweit agierende Ransomware-Gruppe Cloak. Die Bande veröffentlichte Daten im Darknet.
Bosshard-Farben, ein Schweizer Hersteller von Farben, Lacken und Lasuren für den Bauten- und Holzschutz, ist am 26. März 2025 Opfer eines Cyberangriffs geworden. Den Cyberkriminellen sei es gelungen, Zugänge zu Servern und Daten zu verschlüsseln, berichtet "Inside-IT". Das Unternehmen habe daraufhin seine Kunden nur stark reduziert bedienen können.
Bosshard-Farben leitete zusammen mit IT-Spezialisten "umgehend die Eingrenzung des Ausmasses und Behebung des Schadens" ein, wie es weiter heisst. Der Betrieb laufe seit dem 1. April 2025 wieder normal, allerdings auf einer völlig neu aufgesetzten Plattform. Bosshard-Farben habe den Vorfall dem Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB) sowie dem Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) gemeldet und bei der Kantonspolizei Zürich eine Strafanzeige erstattet. Bosshard-Farben habe zudem betont, auf keine Forderungen der Cyberkriminellen eingehen zu wollen.
Laut "Inside IT" habe sich die Ransomware-Gruppe Cloak zu der Attacke auf Bosshard-Farben bekannt. Die gestohlenen Daten seien am 3. April 2025 ins Darknet gestellt worden. Das Unternehmen sei das erste Schweizer Opfer von Cloak.
Lesen Sie hier, wie die Ransomware-Gruppe Mora_001 gezielt Sicherheitslücken bei Fortinet ausnutzt, um ihre Ransomware "Superblack" zu verbreiten. Dabei stehlen sie Daten, verschlüsseln Dateien und hinterlassen Lösegeldforderungen.
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