Bechtle führt Kurzarbeit im Logistikbereich ein
Bechtle hat im Logistik- und Service-Bereich Kurzarbeit eingeführt. Davon betroffen sind 300 Mitarbeitende im deutschen Neckarsulm. Bechtle begründet die Massnahme mit den Auslastungsschwankungen aufgrund der herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
Seit Anfang April 2025 leistet ein Teil von Bechtles Belegschaft Kurzarbeit. Das Unternehmen bestätigt auf Anfrage eine entsprechende Meldung von "Channel Partner". Demnach sind 300 Personen der Bechtle Logistik & Service GmbH von der Massnahme betroffen. Sie arbeiten aktuell 20 Prozent weniger. Gleichzeitig stockte Bechtle das Gehalt der betroffenen Angestellten freiwillig auf, sodass ihnen "ein nur geringfügiger Gehaltsverlust bei einem Arbeitstag weniger pro Woche" entsteht, wie es in der Stellungnahme heisst.
Man reagiere mit der Kurzarbeit auf "die Auslastungsschwankungen aufgrund der herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen", erklärt das Systemhaus in der Stellungnahme. Mit der Massnahme sichere man "in einem volatilen unternehmerischen Umfeld die Arbeitsplätze der qualifizierten Mitarbeitenden". Zudem ermögliche die Kurzarbeit auch, bei einer wieder anziehenden Nachfrage mit dem eingespielten Team durchzustarten.
Die Kurzarbeit betrifft Angestellte am Standort in Neckarsulm, Deutschland, wie Bechtle gegenüber der Redaktion ergänzt. In der Schweiz beschäftigt Bechtle Logistik & Service demnach 26 Mitarbeitende, die aber nicht von der Massnahme betroffen seien.
Allerdings geht die Krise auch an Bechtle in der Schweiz nicht spurlos vorbei. Anfang April schon wurde bekannt, dass das System hierzulande 20 Stellen abbauen wird. Mehr dazu lesen Sie hier.
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