Intel streicht möglicherweise mehr als 20'000 Stellen
Intel kündigt einen weiteren Stellenabbau an. Sparen will das Unternehmen primär in der Führungsorganisation. Offizielle Zahlen nennt der Konzern nicht – inoffiziell ist von möglicherweise über 20'000 betroffenen Stellen die Rede.
Intel setzt beim Personal abermals den Rotstift an – und dies möglicherweise heftiger als jemals zuvor. Der Konzern soll sich auf eine umfassende Umstrukturierung vorbereiten, wie "Bloomberg" unter Berufung auf anonyme, informierte Quellen berichtet. Ihnen zufolge will das Unternehmen rund einen Fünftel seiner Belegschaft abbauen, was über 20'000 Arbeitsplätzen entspricht. Ein solcher Stellenabbau wäre der grösste in der Geschichte Intels und würde den 2024 vorgenommenen Abbau von über 15'000 Arbeitsplätzen noch übertreffen.
Im Rahmen der Präsentation seiner aktuellen Quartalszahlen bestätigte Intel weitere Stellenstreichungen, ohne aber konkrete Zahlen zu nennen. Das Unternehmen spricht von einer Umstrukturierung, mit der es sich auf das Ingenieurswesen innerhalb der Firma ausrichten will. Konkret bedeutet dies, dass Intel insbesondere bei den Managern spart. Hier will der Konzern die Organisation straffen, Managementebenen Reduzieren und Entscheidungsprozesse beschleunigen, wie "Heise" zusammenfasst.
Ziel soll sein, "Ingenieure bei der Entwicklung grossartiger Produkte zu unterstützen, die Verantwortlichkeit im gesamten Unternehmen zu stärken und die Zusammenarbeit mit Intel für Kunden zu vereinfachen", schreibt Intel. Die Informanten von "Bloomberg" wollen wissen, dass der Stellenabbau vor allem das mittlere Management betreffen soll.
Abgesegnet werden die neuen Umstrukturierungsmassnahmen von Lip-Bu Tan, den Intel Mitte März 2025 als Nachfolger von Pat Gelsinger zum CEO ernannte. Mehr zu dieser Personalie lesen Sie hier.
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