Projekt mit Walliser Idiap

Update: PXL Vision integriert Deepfake-Detektor

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von Alexia Muanza und Sara Meier und lha, Übersetzung: Joël Orizet, nki

PXL Vision ergänzt seine Lösungen um eine Technologie zur Erkennung von Deepfakes. An der Entwicklung beteiligte sich das Forschungsinstitut Idiap, die Förderagentur Innosuisse unterstützte das Projekt.

(Source: Nick Fancher / Unsplash.com)
(Source: Nick Fancher / Unsplash.com)

Update vom 25.02.2026: Die Lösung namens "Deepfake Detector" soll synthetische oder manipulierte Gesichter bei digitalen Identitätsprüfungen erkennen. Der Bedarf dafür steigt, da KI-generierte Bilder kaum noch von echten Fotos zu unterscheiden sind. Seit Anfang 2026 integriert PXL Vision die Technologie in seine Softwareplattform "PXL Ident" und stellt sie der Kundschaft zur Verfügung. Die Lösung ergänzt bestehende Mechanismen zur Betrugsprävention und stärkt die Zuverlässigkeit von Remote-Identitätsprüfungen, wie das Unternehmen mitteilt.

Die Technologie soll verschiedene Manipulationsarten erkennen. Dazu gehören der Austausch von Gesichtern (Face Swapping), die Veränderung von Gesichtsausdrücken (Face Reenactment) sowie vollständig synthetisch erzeugte Gesichter. Das System basiert auf Deep-Learning-Architekturen, die Trainingsdaten umfassten gemäss Mitteilung sowohl authentische als auch manipulierte Inhalte.

Die Zusammenarbeit mit dem Idiap-Institut sei bereichernd gewesen, sagt Nevena Shamoska, CTO von PXL Vision. "Dank dessen erstklassigen Expertise in den Bereichen Biometrie und generativer KI konnten wir unsere Fortschritte bei der Integration modernster Deepfake-Erkennungsfunktionen in unsere Plattform erheblich beschleunigen."
 

Originalmeldung vom 01.03.2024: 

PXL Vision arbeitet mit Idiap an Deepfake-Erkennung 

Generative KI entwickelt sich immer weiter und es wird immer schwieriger, Deepfakes als solche mit blossem Auge zu erkennen. Diesem Problem nimmt sich PXL Vision an und gibt die Zusammenarbeit an einer Deepfake-Erkennungssoftware mit dem halbprivaten Forschungsinstitut Idiap bekannt.

Für das Projekt erhalten PXL Vision und Idiap über die 18 Monate dauernde Entwicklungszeit finanzielle Unterstützung von der Agentur für Innovationsförderung Innosuisse, einer öffentlich-rechtlichen Anstalt des Bundes. Ziel ist es, die laut Mitteilung erste markttaugliche Lösung zur Deepfake-Erkennung zu lancieren. 

"Identitätsfälschung mithilfe künstlich generierter Daten wird zu einem immer grösseren Problem bei der Bekämpfung von Betrugsversuchen im Internet", sagt Michael Born, CEO von PXL Vision. "Gemeinsam mit Idiap arbeiten wir deshalb mit Hochdruck an der nächsten Generation von Deepfake-Erkennung, um unsere Lösungen zur digitalen Identitätsverifikation an die neuen technologischen Herausforderungen anzupassen und noch sicherer zu gestalten"

"Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Experten für Identitätsüberprüfung PXL Vision und die Forschung zu diesem wichtigen und zukunftsträchtigen Thema", sagt Sébastien Marcel, Head of Biometrics Security & Privacy and AI for Trust beim Idiap Research Institute.

Apropos: Betrüger nutzen bereits Deepfakes, um ihre Opfern anzulocken. So waren Ende 2023 gefälschte Videos mit Roger Federer und Regierungsmitgliedern, welche Trading-Plattformen bewerben, im Umlauf. Mehr dazu lesen Sie hier.

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