Bund sucht Daten- und KI-Services für 57 Millionen Franken
Die Bundeskanzlei schreibt Aufträge im Wert von 57 Millionen Franken für Dienstleistungen in den Bereichen Daten und KI aus. Die Auftragnehmer sollen die Bundesämter bei ihren digitalen Projekten unterstützen. Der Bund lädt insbesondere KMUs und Start-ups ein, sich zu bewerben.
Die Bundesverwaltung will den internen Einsatz künstlicher Intelligenz vorantreiben. Dafür hat die Bundeskanzlei zusammen mit dem Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) ein Beschaffungsverfahren gestartet. In der Ausschreibung suchen sie Daten- und KI-Dienstleistungen für den Zeitraum von 2026 bis 2031 im Umfang von 57 Millionen Franken.
Mit der Ausschreibung wolle man die Ämter bei der digitalen Transformation unterstützen, schreibt die Bundeskanzlei. Ziel sei es, einfacher Lösungen innerhalb der Bundesverwaltung zu bündeln.
Das Verfahren ist in zwei Lose unterteilt: eines für datenbezogene Dienste, das andere für künstliche Intelligenz. Für jedes Los werden bis zu sieben Anbieter ausgewählt, um die Lieferantenbasis zu diversifizieren und das Risiko einer technologischen Abhängigkeit zu begrenzen. Der Bund vergibt den Auftrag in Form eines Rahmenvertrags, der es den verschiedenen Bundesstellen ermöglicht, während der gesamten Laufzeit des Programms je nach Bedarf auf die ausgewählten Anbieter zurückzugreifen.
In der Mitteilung lädt der Bund insbesondere KMUs und Start-ups ein, Angebote einzureichen. Unternehmen können sich allein, im Konsortium oder als Subunternehmer bewerben, um ihre Teilnahme an diesem Auftrag zu erleichtern.
Die Bewertung der Angebote ist bis Ende Juni 2026 vorgesehen. Den Beginn der Leistungen erwartet der Bund zum 3. Quartal 2026.
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