Straumann meldet Datenabfluss
Straumann ist Opfer einer Cyberattacke geworden. Die Angreifer verschafften sich Zugang zu einem Altsystem des in Basel beheimateten Herstellers von Zahnprothesen. Dabei konnten sie interne Dokumente abgreifen.
Cyberkriminelle haben das Schweizer Unternehmen Straumann angegriffen. Am 13. April gelang es ihnen, ein Altsystem des auf Zahnprothesen spezialisierten Unternehmens mit Hauptsitz in Basel zu kompromittieren, wie einer Mitteilung zu entnehmen ist.
Dabei konnten die bösartigen Hacker auch auf interne Dokumente zugreifen, die sich auf Informationen vor 2024 bezogen. Das kompromittierte Altsystem habe man zwischen 2021 und 2024 "im Zusammenhang mit bestimmten internen Kontrollprozessen" genutzt, schreibt Straumann. Von dem Angriff seien weder kundenbezogene noch andere interne Systeme betroffen gewesen. Der Geschäftsbetrieb laufe wie gewohnt weiter und alle Produkte und Dienstleistungen seien nach wie vor verfügbar.
Straumann gibt an, mit externen Cybersecurity- und Forensik-Spezialisten den Angriff eingedämmt und weiteren Datenzugriff verhindert zu haben. Man informiere die zuständigen Behörden über den Vorfall und werde bei Bedarf auch die vom Datenabfluss betroffenen Parteien benachrichtigen, teilt das Unternehmen mit.
Lesen Sie auch: Das Ingenieurunternehmen INP Schweiz meldete im März 2026 einen Cybervorfall. Angreifer konnten möglicherweise Daten entwenden. Dabei soll es sich jedoch nicht um sensible Informationen handeln. INP rät dennoch zu erhöhter Aufmerksamkeit.
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