Post lanciert E-Gov-Plattform für Schweizer Gemeinden
Swiss Post Digital Government hat die Verwaltungsplattform Civetica vorgestellt. Die Lösung richtet sich an Schweizer Gemeinden und soll verschiedene Fachanwendungen bündeln. Die Post-Tochter verspricht Betrieb und Datenspeicherung in der Schweiz.
Swiss Post Digital Government hat die neue Verwaltungsplattform Civetica lanciert. Das Unternehmen entstand aus dem Zusammenschluss von Dialog Verwaltungs-Data und der T2i-Gruppe unter dem Dach der Schweizerischen Post.
Mit Civetica will das Unternehmen bislang getrennte Anwendungen von Gemeindeverwaltungen auf einer gemeinsamen Plattform zusammenführen. Laut Swiss Post Digital Government basiert die Lösung auf einer einheitlichen Datenbasis und fachspezifischen Prozessen. Dadurch sollen Gemeinden weniger Schnittstellen zwischen einzelnen Anwendungen benötigen und ihre Verwaltungsprozesse einfacher organisieren können.
Zur Plattform gehören unter anderem Module für Einwohnerdienste, Finanzen, Gebühren und Debitoren, Steuern, Lohnwesen sowie ein System zur elektronischen Geschäftsverwaltung (GEVER).
Nach Angaben des Unternehmens übernimmt Swiss Post Digital Government die Verantwortung für Betrieb und Weiterentwicklung der Plattform. Die Datenspeicherung erfolgt gemäss Mitteilung in der Schweiz. Als weitere Merkmale nennt das Unternehmen Datenschutz, Datensouveränität, Informationssicherheit, Verfügbarkeit und Nachvollziehbarkeit.
"Gemeinden wollen effizienter arbeiten, die Kontrolle über ihre Daten behalten und Veränderungen schneller umsetzen können. Genau für diese Anforderungen haben wir Civetica entwickelt", sagt Dieter Lüscher, CEO von Swiss Post Digital Government.
Übrigens: Die Post steht derzeit auch wegen eines geplanten Stellenabbaus in der Informatik im Fokus: Rund 60 Mitarbeitende könnten ihre Stelle verlieren - mehr dazu lesen Sie hier.
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