Kanton Zürich verarbeitet ab 2027 nur noch digitale Rechnungen
Der Kanton Zürich macht digitale Rechnungen ab Januar 2027 zum Standard. Lieferantinnen und Lieferanten sollen ihre Rechnungen dann grundsätzlich nur noch elektronisch bei der kantonalen Verwaltung einreichen.
Der Kanton Zürich will Rechnungen künftig nur noch elektronisch verarbeiten. Ab Anfang 2027 wickelt die Finanzverwaltung die Rechnungsverarbeitung durchgängig digital ab, wie der Kanton mitteilt.
Im Geschäftsjahr 2025 verarbeitete die Finanzverwaltung knapp 436’000 Rechnungen. 15 Prozent davon gingen noch in Papierform ein, wie ein Auszug aus dem Protokoll zum entsprechenden Regierungsratsbeschluss zeigt. Der Anteil der Papierrechnungen sinkt weiter. Im laufenden Geschäftsjahr 2026 liegt er bislang noch bei 8 Prozent.
Deshalb erklärte der Regierungsrat an seiner Sitzung vom 17. Juni 2026 die die digitale Einreichung von Rechnungen ab dem 1. Januar 2027 zum Standard, wie die kantonale Verwaltung weiter mitteilt. Lieferantinnen und Lieferanten sollen ihre Rechnungen ab diesem Zeitpunkt digital bei der kantonalen Verwaltung einreichen. Papierrechnungen akzeptiert der Kanton nur noch in Ausnahmefällen.
Für die digitale Übermittlung stellt der Kanton externen Lieferantinnen und Lieferanten mehrere Kanäle zur Verfügung. PDF-Rechnungen können sie per E-Mail oder über das Zürikonto einreichen. E-Rechnungen nehmen die Behörden über entsprechende Provider entgegen. Für externe Lieferantinnen und Lieferanten, die weiterhin Papierbelege einsenden, richtet die Finanzverwaltung zudem eine Beratungsstelle mit bestehenden internen Ressourcen ein.
Der Kanton Zürich schiebt übrigens seine Pläne für einen Wechsel zu mehr digitaler Souveränität auf. Mehr zum aktuellen Stand erfahren Sie hier.
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