Besitzerwechsel

Compass IT wird Teil der Helvero E-Health Group

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von René Jaun und dwi

Die noch junge Helvero E-Health Group übernimmt den IT-Dienstleister Compass IT. Dessen Praxisinformationssystem und die Gesundheitsplattform wollen die neuen Eigentümer weiterentwickeln, wobei sie den Fokus auf KI-Integration und Interoperabilität legen.

(Source: rawpixel-com / Freepik.com)
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Es tut sich was in der Schweizer E-Health-Landschaft. Eine neu gegründete Gruppe namens Helvero E-Health Group mit Sitz in Luzern kündigt in ihrer Mitteilung an, eine KI-gestützte digitale Betriebsinfrastruktur für Schweizer Arztpraxen aufbauen zu wollen.

Als erster Schritt vollzieht Helvero eine Übernahme. Sie wird die neue Eigentümerin des in Basel ansässigen Unternehmens Compass IT, wie der Mitteilung zu entnehmen ist. Compass IT entwickelt das Praxisinformationssystem E-Paad und die Gesundheitsdaten-Plattform Secure2Go.

Beide Produkte gibt es auch nach dem Besitzerwechsel, wie die Helvero E-Health Group bekräftigt. Auch bestehende Kundenbeziehungen, Ansprechpersonen und Supportstrukturen bleiben unverändert. Und: Man investiere gezielt in die Weiterentwicklung der Produkte, wobei der Fokus explizit auf KI-Integration und Interoperabilität liege.

Nicolas Schweizer, Gründer von Compass IT, zieht sich nach der Transaktion aus der operativen Verantwortung zurück, wie es weiter heisst. Künftig amtet Simon Meier als CEO von Compass IT.

Innerhalb der Helvero-Gruppe verantwortet Meier ausserdem den Bereich Transformation/Digitalisierung. Ebenfalls zur Führungsriege der Gruppe gehört Jean-Luc Zehnder, verantwortlich für KI/Innovation sowie Daniel Jäggli und dessen Unternehmen Leuchter IT Solutions, mit Schwerpunkt Unternehmensentwicklung/IT.

 

Lesen Sie auch: Die Post stellt ihre Plattform für das elektronische Patientendossier (EPD) Ende 2026 ein und richtet ihren Fokus auf das geplante elektronische Gesundheitsdossier. Grund dafür ist die sinkende Nachfrage von Spitälern, Arztpraxen und Privatpersonen nach dem heutigen EPD. Rund 70'000 Dossiers müssen migriert werden; zudem könnten 37 Vollzeitstellen wegfallen.

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