Die grenzenlose Welt von Everything-as-a-Service
Etwas als Dienstleistung zu beziehen, hat viele Vorteile - nicht zuletzt lässt sich der Aufwand grösstenteils outsourcen. Wie der Marktbericht ab Seite 26 zeigt, legte das Managed-Services-Geschäft im ersten Quartal 2025 deutlich zu. Allerdings stagniert in manchen Branchen das Geschäft. Während das kombinierte Vertragsvolumen steigt, nimmt auch die Anzahl der unterschiedlichen Kategorien zu, die As-a-Service angeboten werden. Wo Managed Services sinnvoll sind und wie Anbieter sich optimal aufstellen, darüber diskutieren Experten von Arctic Wolf, Aveniq, Axians, Baggenstos, Bechtle und Ricoh im Podium ab Seite 28.
Ein Blick über den Tellerrand offenbart, wie weitreichend die Welt von Everything-as-a-Service ist, denn das Dienstleistungsmodell beschränkt sich nicht nur auf die IT. Unternehmen können etwa einen CaaS (Coffee-as-a-Service) nutzen, um ihre Mitarbeitenden mit Kaffee zu versorgen. Kaffeevollautomaten, Bohnen sowie Wartung der Maschinen sind im Abo inbegriffen. Kaffee ist nicht das Getränk Ihrer Wahl? Wie wäre es stattdessen mit BaaS (Beer-as-a-Service)? Angebote für Unternehmen, die ihren Mitarbeitenden nicht nur Kaffee, sondern auch noch Bier anbieten wollen, scheint es zwar nicht zu geben. Aber wer einen Event auf die Beine stellen will, findet schnell alles, was es braucht, um eine beliebige Location mit einem Zapfhahn auszurüsten.
Noch etwas zu knabbern dazu? Hier kann ein Pizza-Abo dienlich sein. Der Begriff "Pizza-as-a-Service" wurde früher als Analogie genutzt, um unterschiedliche Cloud-Modelle zu erklären. Unterdessen gibt es schon Anbieter wie Pizzabox.ai, die Plattformen für die Verwaltung von Pizza-Abos betreiben. Das wäre dann also ein PaaSPaaS: Pizza-as-a-Service-Platforms-as-a-Service. Das Unternehmen selbst beschreibt es als "eine benutzerfreundliche Plattform, mit der Pizzerien ihre eigenen Pizza-Abonnement-Programme starten und verwalten können; dies sorgt für wiederkehrende Einnahmen und fördert wiederholte Kundenbesuche". Dieselben Verkaufsargumente hört man auch in der IT.
Sind Kaffee-, Bier- oder Pizza-Abos zu konventionell? Wie wäre es mit einem Hunde-Abo? Die Community BorrowMyDoggy vernetzt (für eine jährliche Gebühr) Hundebesitzer mit freiwilligen Hundesittern. Da beide Parteien zahlen müssen, ist dies also wohl zugleich ein DaaS (Dog-as-a-Service) und ein DSaaS (Dogsitter-as-a-Service). Stellt man nach dem Spaziergang fest, dass die Kleider voller Hundehaare sind, findet man dafür ebenfalls ein passendes Abo: So bietet etwa Rent the Runway eine Kleiderflatrate an. "Geniessen Sie den Nervenkitzel des Designer-Shoppings, ohne zu viel auszugeben", verspricht das Unternehmen. Das Schweizer Unternehmen Blacksocks liefert die passenden Socken und die Unterwäsche dazu – wahlweise alle drei, vier, sechs oder zwölf Monate.
Und was können Sie als As-a-Service anbieten? Die Möglichkeiten in der XaaS-Welt scheinen grenzenlos.
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