Superplastik gegen Alu
Ein neues Verfahren soll Ultrabooks noch etwas stabiler machen.
Ultrabook-Hersteller haben auch nach einem Jahr immer noch die selben zwei Probleme: Die Geräte gelten als zu teuer und auf den meisten Produktionsstrassen werden Macbook Airs aus Alublöcken gefräst. Daher setzen die meisten Anbieter inzwischen auf Plastik statt Alu. Dadurch lassen sich zumindest die Preise senken. Mit Fiberglas verstärkte Gehäuse die im “Rapid Heat Cycle Molding“-Verfahren (RHCM) hergestellt werden, kosten zwischen 15 und 20 US-Dollar. Hingegen kosten Gehäuse aus Aluminium, wie beispielsweise Apples Unibody, zwischen 60 und 100 Dollar.
Beliebt sind mit Glasfaser verstärkte Kunststoffe. Bisher seien nur die unteren Gehäuseteile aus Plastik mit Glasfaser hergestellt worden, nicht aber die Deckel, wie Digitimes berichtet. Dies sei bisher zu aufwendig gewesen. Nun will der taiwanesische Hersteller Mitac einen technischen Durchbruch erzielt haben, der es ermöglicht, dekorative Beschichtungen auf glasfaserverstärkte Kunststoffe aufzutragen. Somit könnten künftig Ultrabook-Displays besser geschützt sein und erst noch gut aussehen.
Immerhin legen die Hersteller bei ihren Ultrabooks viel Wert auf gutes Design und eine wertige Optik. Mitac habe bereits mit verschiedenen Ultrabook-Anbietern gesprochen. Wann erste Geräte mit den neuen Deckeln auf den Markt kommen ist noch nicht bekannt.
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