Leuchtende Farben für Digital Signage
E-Ink will die Grundlage geschaffen haben, auf der die nächste Generation von Displays aufbauen wird. Die Technologie steckt allerdings noch in den Kinderschuhen.
Der E-Reader-Spezialist E-Ink hat eine neue Display-Technologie angekündigt. "Advanced Color E-Paper" (ACEP) deckt gemäss Medienmitteilung das komplette Farbspektrum ab. Das Besondere dabei ist, dass jedes Pixel alle acht Grundfarben enthält. So sollen gemäss E Ink besonders leuchtende Farben entstehen.
Die Pigmente müssten sich innerhalb eines Pixels vermischen, um Nicht-Grundfarben wie etwa Orange oder Lila zu produzieren. Tatsächlich aber dürften sich die Pigmente nicht vermischen. Dieses technische Problem löste E-Ink mit "verschiedenen Materialien und Wellenformen", wie es in der Mitteilung heisst.
Vorerst nur für grössere Displays
Bisher habe das Unternehmen lediglich 20-Zoll-Displays mit einer Auflösung von 1600 x 2500 Pixel und 150 ppi konstruiert. Die Firma will die Technologie aber weiterentwickelt haben, wie aus der Mitteilung hervorgeht: "Wir erwarten, dass ACEP zur Grundlage wird, auf der die nächste Display-Generation entsteht", lässt sich E-Ink-CEO Frank Ko zitieren.
Wie Techcrunch berichtet, bietet sich die neue Technologie vor allem für Digital Signage an. Denn mit 150 Pixeln pro Zoll eigne sich die Auflösung kaum für kleinere Displays. Allerdings seien die ersten E-Reader bezüglich Auflösung und Kontrast auch nicht besonders hochauflösend gewesen, räumt das Portal ein.
E-Ink präsentierte die neue Technology im Rahmen der Display Week 2016 im Moscone Convention Center in San Francisco. Die Veranstaltung geht noch bis Freitag, die Ausstellung der Hersteller schliesst heute.
Kanton Zürich testet selbstfahrende Autos im ÖV
ISE 2027: Pro-AV-Messe erhält zweiten Standort
Die Sensefrau und der Enshittificator
Freiburger Polizei deckt umfangreichen Onlinebetrug mit gestohlenen Bankdaten auf
Bundesrat erteilt Auftrag für neues Cybersicherheitsgesetz
Inventx ernennt neuen Leiter Banking
Update: Nationalrat will eine souveräne Schweizer KI-Infrastruktur
Zukunftsarena von T-Systems rückt KI und Souveränität in den Fokus
Winzige OLED-Pixel lassen sich wie Mikrochips herstellen