Hackergruppe erpresst Zahnbürstenhersteller Trisa
Die Hackergruppe Lynx hat Unternehmensdaten des Zahnbürstenentwicklers Trisa erbeutet. Die Ransomware-Bande droht nun mit deren Veröffentlichung, sollte das Luzerner Unternehmen nicht Kontakt aufnehmen.
Der Luzerner Zahnbürstenentwickler Trisa ist Opfer eines Hackerangriffs geworden. Den Angreifern ist es gelungen, kurzzeitig in "eng limitierte Bereiche des IT-Systems" einzudringen und einen Teil der Unternehmensdaten zu kopieren, wie das auf Mund-, Haar- und Schönheitspflege spezialisierte Unternehmen mitteilt.
Die Ransomware-Gruppe Lynx bekannte sich gemäss dem Online-Informationsportal "dsgvo-portal.de" am 4. Februar zu dem Angriff und setzte Trisa eine Frist von einer Woche zur Kontaktaufnahme. Bei Nichterfüllung droht die Bande damit, 1 Terabyte an Unternehmensdaten zu veröffentlichen und vertrauliche Daten an Konkurrenten zu verkaufen.
Trisa gibt an, dank sofort eingeleiteter Massnahmen den laufenden Betrieb sowie seine Lieferfähigkeit gesichert zu haben. Das Unternehmen habe den Vorfall umgehend gemeldet und Anzeige erstattet. "Sämtliche IT-Systeme funktionieren einwandfrei und werden weiterhin kontinuierlich durch interne wie auch externe Sicherheitsexperten überwacht", schreibt Trisa weiter.
Im Januar 2026 hat auch Ingram Micro einen Datenabfluss bestätigt. Hacker haben persönliche Daten von über 42'000 Personen geklaut - darunter auch Sozialversicherungs- und Reisepassnummern. Lesen Sie hier mehr dazu.
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