Google will die Zügel zurück
Google gefällt anscheinend nicht, was mit seinem Smartphone-Betriebssystem Android passiert. Der Suchmaschinist will wieder mehr Kontrolle. Mit der neuen Marke "Silver" zielt er in Richtung iPhone. Die "Nexus"-Linie lässt der Konzern offenbar links liegen.
Google plant eine neue Smartphone-Linie unter dem Namen "Silver". Der Konzern will damit einerseits wieder mehr Kontrolle über sein Smartphone-Betriebssystem Android erhalten und andererseits mit der Konkurrenz, namentlich Apple, auf Tuchfühlung gehen, wie "The Information" unter Berufung auf mehrere involvierte Personen berichtet.
Demnach hat die Marke "Nexus" keine Zukunft mehr. Es werde keine Smartphones mehr unter dem Namen geben. Damit verabschiedet sich Google vom unteren Preissegment. Denn "Silver" soll sich im Premium-Bereich ansiedeln. Das Newsportal Techcrunch sieht darin eine Reaktion auf Samsungs Erfolg mit seinen Android-Smartphones. Die Koreaner investierten in der Vergangenheit viel in eine eigene Oberfläche von Android.
Das will sich Google mit "Silver" nicht länger gefallen lassen. Der Produktname soll an klare Bedingungen gebunden sein. Hardwarehersteller dürfen offenbar keine eigene Apps vorinstallieren, die die Nutzer nicht entfernen können. Hingegen verlangt Google die stärkere Integration seiner eigenen Applikationen. Als Gegenleistung will der Suchmaschinist in Marketingkampagnen investieren und die Hersteller unterstützen. Ausserdem will Google die Geräte der neuen Linie schneller mit Updates versorgen.
Der Funk von morgen, die KI-Pläne von heute und der Cyberangriff von gestern
Ransomware-Gruppe nutzt Cisco-Lücke seit Januar aus
Metanet verlagert Infrastruktur in Rechenzentren von Green
SOS Software Service listet Nevis
Staatsarchiv Luzern macht Geschichte digital zugänglich
Fast 50 Prozent der Schweizer Smartphone-User nutzen ein iPhone
Büsi missachtet wiederholt internationales Recht
UZH und Algorithmwatch untersuchen, was KI mit der Gesellschaft macht
Tech-Konsortium steckt 12,5 Millionen US-Dollar in Open-Source-Sicherheit