Gamer zahlen über eine Milliarde US-Dollar für In-Game-Käufe
Der Umsatz mit Subscriptions für Games geht zurück. Dafür boomt derjenige mit In-Game-Käufen.
Der Umsatz mit Abonnements für "PC Massively Multiplayer Online Games" (MMOGs) und "Non Massively Multiplayer Online Games" (MOGs) ist in Nordamerika und Europa erstmals rückläufig. Mit 1,58 Milliarden US-Dollar wurden letztes Jahr 5 Prozent weniger Umsatz mit Spieleabonnements erwirtschaftet als noch ein Jahr zuvor, wie iSuppli in einer aktuellen Studie berichtet.
Dieser Rückgang stehe den Analysten zufolge im krassen Gegensatz zur "gesunden Entwicklung" der Jahre 2009 mit plus 10 Prozent oder 2008 mit plus 21,6 Prozent Umsatzwachstum. Der rückläufige Umsatz des letzten Jahres markiere den Beginn einer erwarteten Abkühlung der Subscription-Sparte. Und der Markt soll weiter schrumpfen: Für das Jahr 2015 erwarten die Analysten einen Umsatz von 1,33 Milliarden Dollar.
Ein Viertel mehr In-Game-Käufe
Hingegen wächst das Interesse an In-Game-Käufen: 1,13 Milliarden Dollar gaben Spieler vergangenes Jahr für Upgrades wie zusätzliche Waffen in "World of Warcraft" oder Tuningteile in "Need for Speed" aus. Ein Plus von 24,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. "Das ist eine historische Verschiebung", geben sich die Marktforscher überzeugt. Sie erwarten, dass bis in vier Jahren 1,8 Milliarden Dollar durch In-Game-Käufen erzielt werden.
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