Speichermarkt in Westeuropa taucht trotz Absatzplus
In der EMEA-Region wurden im ersten Quartal weniger externe Disk-Speicher abgesetzt. Westeuropa entwickelte sich dabei sehr unterschiedlich. Dabei führen EMC, Netapp und HP den Markt weiterhin an.
Der Markt für externe Disk-Speicher in der EMEA-Region ist im ersten Quartal 2014 leicht getaucht. Die Analysten von IDC errechneten ein Umsatzminus von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Gleichzeitig sank der Dollar-Preis für einen Gigabyte Speicher um 30 Prozent. Insgesamt wurden 2,5 Exabyte Speicher ausgeliefert, was einem Anstieg um 40 Prozent entspricht.
Grosse Unterschiede in Westeuropa
In Westeuropa sank der Umsatz nach drei positiven Quartalen erstmals wieder. Die Gründe hierfür sehen die Analysten in der schwachen Erneuerungsrate und anhaltenden ökonomischen Problemen. Die Wachstumstreiber in der Region waren Grossbritannien und Deutschland, wo ein einstelliges Wachstum verbucht wurde. Hingegen seien die Krisenstaaten weiterhin sehr anfällig und der Markt entwickle sich dort nur schwach. Auch in Nord-Europa und Frankreich ging der Absatz zurück.
An der Spitze der Produzenten gab es keinerlei Veränderungen. EMC führt mit 25,7 Prozent Marktanteil weiterhin vor Netapp (16,8%) und HP (13%). Unter den Herstellern waren Netapp und HP die einzigen grossen Player, die einen Zuwachs verbuchen konnten. Netapp legte um 1,3 Prozent und HP um 5,2 Prozent zu.
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