Fortinet automatisiert Reaktion auf Cyberbedrohungen
Fortinet veröffentlicht eine Extended-Detection-and-Response-Lösung. Dank KI-unterstützung soll FortiXDR Cyberangriffe von der Identifizierung bis zur Behebung selbstständig verwalten.
Der Anbieter für Cybersecurity-Lösungen Fortinet veröffentlicht mit FortiXDR eine neue Extended-Detection-and-Response-Lösung. Laut Fortinet ist es die branchenweit erste Lösung dieser Art, die mit künstlicher Intelligenz arbeitet. Die neue Technologie ermögliche es Nutzerinnen und Nutzern, die Gefahrenerkennung zu beschleunigen und die Reaktion auf Cyberangriffe unternehmensweit zu koordinieren. Das neue System benötige weniger Personal- und Zeitaufwand. Ausserdem könne FortiXDR dank fortlaufender Ergänzung von Informationen Gefahren selbstständig beheben.
Die Lösung baue auf der Endpunkt-Plattform FortiEDR auf und erweitere sowohl die Security Fabric eines Unternehmens als auch den auf den Security-Services der Fortigurad Labs basierenden Schutz vor Bedrohungen. Dadurch könne FortiXDR die Sicherheitsprozesse von Unternehmen vollständig automatisieren, die ansonsten von erfahrenen Security-Analysten durchgeführt werden müssten.
Die KI-gestützte-Lösung wird laut Fortinet laufend von Spezialisten für Incident Response sowie mit Bedrohungsdaten und Forschungsergebnisse der Fortiguard Labs ergänzt. Die Lösung verarbeitet, ordnet und analysiert die verschiedenen Sicherheitsinformationen, welche über die Fortinet Security Fabric ausgetauscht werden. Dann werden die Informationen in High Fidelity Security Incidents umgewandelt. Die KI-Engine untersucht diese Informationen und ermittelt die bestmöglichen Reaktionen und setzt diese um. Dadurch gibt es laut eigenen Angaben weniger Warnmeldungen.
Fortinet ist im vergangenen Jahr merklich gewachsen. Der Gewinn des Unternehmens stieg um 20, der Gewinn gar um 47 Prozent. Mehr zu den Jahreszahlen und Fortinets Strategie für 2021 finden Sie hier.
Infomaniak erweitert souveräne Public Cloud
Diese Katze schnurrt am lautesten
Papst fordert Sensibilisierung und Transparenz im Umgang mit KI
Was Open Source in der öffentlichen Verwaltung für Potenziale bringt
OpenAI lanciert kostenlosen KI-Arbeitsbereich für Forschende
Bundesrat sieht Schweizer Halbleiterbranche gut positioniert
Update: Seco präzisiert Ursachen der missglückten IT-Umstellung
Update: Bundesrat schickt revidiertes Nachrichtendienstgesetz ans Parlament – und erntet Kritik
Darum lässt Swisscom in Bern das 3G-Netz auferstehen