G Data bekräftigt Versprechen, keine Hintertüren einzubauen – egal für wen
G Data untermauert seine No-Backdoor-Garantie. Der deutsche Anbieter von Cybersecurity-Lösungen erhielt das "Cybersecurity Made in Europe"-Siegel von der European Cyber Security Organisation.
G Data hat das Siegel "Cybersecurity Made in Europe" von der European Cyber Security Organisation (ECSO) erhalten. Der deutsche IT-Security-Anbieter sei eines der ersten Unternehmen mit diesem Siegel, wie G Data mitteilt.
Um das Label zu erhalten, müssen gewisse Kriterien erfüllt werden. So muss etwa der Hauptsitz des Anbieters sich in Europa befinden. G Datas Haupsitz ist im deutschen Bochum. Ferner muss die Mehrheit der Mitarbeitenden in Europa beschäftigt werden.
Keine Unterscheidung zwischen Cybercrime und Geheimdiensten
Das wichtigste Kriterium ist aber wohl, dass die Lösungen keine versteckten Hintertüren (sogenannte Backdoors) enthalten dürfen und die Sicherheitsanforderungen der Agentur der Europäischen Union für Cybersicherheit (ENISA) erfüllen.
"IT-Sicherheitslösungen müssen effektiv vor allen Gefahren schützen - eine Unterscheidung bei der Bewertung von Schadcodes aus eCrime-Quellen oder von Geheimdiensten darf es nicht geben und wäre fatal", lässt sich Frank Heisler, Vorstandsmitglied von G Data zitieren.
Mit dem Siegel untermaure G Data seine No-Backdoor-Garantie, schreibt das Unternehmen. Dazu habe sich der Cybersecurity-Anbieter schon vor 10 Jahren verpflichtet. 2011 war G Data Mitinitiator der Initiative "IT-Security Made in Germany" des TeletrusT-Verbandes.
G Data warnt zurzeit übrigens vor einem neuen Trick: Cyberkriminelle nutzen Profilbilder auf der Gaming-Plattform Steam, um ihre Schadprogramme zu verbreiten. Lesen Sie mehr dazu im aktuellen Beitrag des IT-Security-Blogs.
Wenn Sie mehr zu Cybercrime und Cybersecurity lesen möchten, melden Sie sich hier für den wöchentlichen Newsletter von Swisscybersecurity.net an. Auf dem Portal gibt es täglich News über aktuelle Bedrohungen und neue Abwehrstrategien.
Das ändert sich auf Apple-Geräten
Was sind die IT-Prioritäten der Schweizer CIOs für 2027?
Schweizer Verwaltungsräten fehlt es an Cyberfachwissen
Infoniqa-Gruppe fusioniert Unternehmen und Marken zu Suiteify
Kriminelle setzen vermehrt auf Callback-Scams
Cyberangriffe auf Schweizer Unternehmen steigen im August um 36 Prozent
Salesforce-Benioff interviewt Nvidia-CEO Jensen Huang
Wenn Harry Potter von der Gen-Z geschrieben worden wäre
Update: Digital Realty startet Bau eines neuen Rechenzentrums