Comm-Tec im Podium Collaboration

Was Mitarbeiter heute von Collaboration erwarten

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von Coen Kaat

Ein Unternehmen sollte mehr als die Summe seiner Teile sein. Damit diese Rechnung aufgeht, muss die Zusammenarbeit unter den Mitarbeitern funktionieren. Was es dafür braucht und welche Rolle aktuelle Trends wie Augmented und Virtual Reality spielen, sagt Giuseppe Rizzo, Geschäftsführer von Comm-Tec.

Giuseppe Rizzo, Geschäftsführer von Comm-Tec. Source: Telanor)
Giuseppe Rizzo, Geschäftsführer von Comm-Tec. Source: Telanor)

Welche Anforderungen stellen Kunden heutzutage an ihre Collaboration?

Giuseppe Rizzo: Mitarbeiter suchen arbeitsplatzunabhängige Plattformen wie etwa kleinere Meetingräume (Huddle Spaces) bis zu grösseren Meetingräumen für die Zusammenarbeit mit anderen Stellen, zum Beispiel in Projektgruppen im eigenen Unternehmen oder auch extern via Videokonferenz. Diese Plattformen werden jedoch nur aufgesucht, wenn die nötige Elektronik vor Ort schnell und einfach zu nutzen ist.

In welche Richtung bewegt sich der Schweizer Markt für Collaboration-Lösungen?

Flip Charts sind heute nicht mehr unbedingt state of the art, wenn es um die interne oder externe Zusammenarbeit geht - man spricht hier auch von "bereichsübergreifenden Austausch". Dies passiert heute Mittels Smartphones, Tablets, Notebooks, WLAN und Mobilfunk-Anbindung. Mitarbeiter werden mobiler und arbeiten anders als vor 20 Jahren. Heute erwartet der Mitarbeiter oder Besucher ein digitaler Arbeitsplatz oder Meeting Raum der Ausgestattet ist mit Bildschirm, Clickshare und Videokonferenzlösung.

Welcher technologische Trend spielt derzeit die grösste Rolle?

Digitale Meetingräume oder Huddle-Rooms werden vermehrt auch für Videokonferenzen genutzt. Somit sucht man nach Herstellen oder Anbieter von Massgeschnederten Konferenz- und Medientechnik Lösungen, die genau auf die Anforderungen von Huddle-Rooms angepasst sind. So benötigt ein kleiner Huddle-Room etwa nur ein Bildschirm und ein Barco Clickshare. Wird der Raum jedoch als Konferenzraum ausgestattet, benötigt man neben der Videokonferenzlösung, noch Medientechnik wie etwa ein externes Mikrophon, leistungsfähige Videokameras und für den Ton noch eine gute Audio-Anlage.

Wie greifen Collaboration-Lösungen den zunehmenden Trend in Richtung mobiler Arbeitsplätze auf?

Es gilt nicht nur den Arbeitsplatz oder Konferenzraum mobil zu gestalten. Auch der Content ist mobil – etwa wenn eine Powerpoint-Präsentation oder eine Excel-Tabelle geteilt wird. Des Weiteren sucht der Sender, sich noch persönlich einzubringen, vermehrt geschieht das mit Videokonferenzlösungen. Daher wird der Markt vermehrt in Richtung Videokonferenz gehen. Die Entwicklung wird nicht nur im Meetingraum geschehen, sondern auch am Arbeitsplatz.

Die Antworten der übrigen Teilnehmer:

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