Sebastian Seyferth im Podium

Was den Education-Markt gemäss Acer besonders macht

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von Coen Kaat

Eine solide Ausbildung ist das Fundament, auf dem später das ganze Leben aufgebaut wird. Daher ist es wichtig, dass man schon früh in Berührung kommt mit Computern und Co., denn nur so wird die IT Teil des Fundaments. Was IT-Anbieter in diesem Markt besonders beachten müssen, sagt Sebastian Seyferth, Head of Commercial Business bei Acer Computer (Switzerland).

Sebastian Seyferth, Head of Commercial Business bei Acer Computer (Switzerland). (Source: zVg)
Sebastian Seyferth, Head of Commercial Business bei Acer Computer (Switzerland). (Source: zVg)

Wie hat sich der Schweizer Education-Markt im vergangenen Jahr entwickelt?

Sebastian Seyferth: Erfreulicherweise können wir sagen, dass die Bilanz positiv ist. Zudem unterliegt der Education-Markt relativ geringen Schwankungen, sodass wir auch künftig mit einer mehr oder weniger stabilen Marktlage rechnen.

 

Welche Themen sind derzeit besonders wichtig?

Die aktuelle Lage zeigt uns, dass das digitale Lernen immer wichtiger wird. Durch eine gute technische Ausstattung lässt sich der Bildungsauftrag auch abseits der Klassenzimmer umsetzen. Chromebooks und neuste Microsoft-Lösungen bieten dafür ideale Voraussetzungen: Daten werden zentral in der Cloud gespeichert und können dort verwaltet werden. Zudem sind die Tools besonders sicher, wenig wartungsintensiv und blitzschnell einsatzbereit. Ohne auf Softwareupdates und lange Startzeiten achten zu müssen, können sie zentral von Lehrern administriert werden. Schulen haben oft keine Kapazitäten, eigene IT-Fachkräfte zu beschäftigen. Dedizierte Education-Lösungen ermöglichen es, den Unterricht ohne technische Hürden oder zusätzlichen IT-Support von zuhause aus fortzuführen.

 

Welche speziellen Herausforderungen bringt der Education-Markt mit sich?

Das Besondere ist, dass die Entscheidungsgewalt und das Budget von verschiedenen Trägern verwaltet werden. Das macht den Education-Markt meist weniger transparent als andere Marktsegmente. Zudem sind die Anforderungen an die Geräte erheblich anspruchsvoller: Sie müssen extrem widerstandsfähig, robust und leicht sein, gleichzeitig aber auch günstig in der Anschaffung und im Unterhalt. Die richtige Balance ist wichtig.

 

Wie müssen sich Reseller und Systemintegratoren aufstellen, um im Education-Markt besonders erfolgreich zu sein?

Grundsätzlich hebt sich das Vorgehen nicht von anderen Segmenten ab. Als Hersteller sollte man von Beginn an Teil des Beschaffungsprozesses sein, die Wünsche des Kunden berücksichtigen und nah an den Entscheidungswegen sein. Eine gute Kommunikation und Loyalität im gesamten Prozess sind essentiell, um auch grössere Aufträge und langfristige Beschaffungszyklen begleiten zu können. Wir unterstützen unsere Partner optimal und beraten diese auch über mehrere Monate hinweg. Gerade Schulen haben oft unterschiedliche Konzepte, weshalb auch individuelle Lösungen beachtet oder proaktiv angeboten werden sollten. Für solche Prozesse, wie beispielsweise dem Rollout stehen wir gern beratend zur Seite.

 

 

 

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