Orange Business Services hat neuen Schweiz-Chef
Orange Business Services hat einen Nachfolger für Jörg Henseleit gefunden. Der Schweizer Country Manager verliess das Unternehmen schon im November. Er will ein eigenes Unternehmen gründen.
Orange Business Services hat Martin Kull zum Country Manager für die Schweiz bestimmt. Am 7. März nahm Kull die Geschicke des Unternehmens in die Hand, wie Orange Business Services mitteilt.
"Ich freue mich darauf, unsere Schweizer Kunden bei ihrer digitalen Transformation zu unterstützen", lässt Kull sich in einer Mitteilung zitieren. "Wir werden unsere Kompetenzen in Schlüsselgebieten wie Cloud, Kundenerlebnis, Sicherheit, Internet of Things und Mobility Services einbringen."
Für Kull ist es sozusagen eine Heimkehr. Gemäss Mitteilung arbeitete er zwischen 2004 und 2006 bereits für Orange im Bereich Trading Solutions. Anschliessend wechselte er zu Avaya, wo er in verschiedenen Positionen tätig war. Unter anderem als Managing Director Schweiz und zuletzt als Senior Adviser Financial Industry. Bevor er zu Orange Business Services stiess, verantwortete Kull als Vice President den Bereich Enterprise Sales bei Acronis.
Vorgänger macht sich selbstständig
Als Schweizer Country Manager von Orange Business Services löst er Jörg Henseleit ab. Wie ein Unternehmenssprecher auf Anfrage sagt, verliess Henseleit die Firma bereits im November. Nach seinem Weggang übernahm Anne-Sophie Lotgering, Senior Vice President Europa, Russland und GUS, die Position interimistisch.
Henseleit hatte die Funktion seit August 2011 inne. Er verliess das Unternehmen, weil er eine neue Herausforderung suchte, wie er am Telefon sagte. Er absolviere gerade ein Nachdiplomstudium an der Hochschule Luzern zum Thema Digital Business Innovation. Sein Ziel sei die Selbstständigkeit.
Das Studium will er im Sommer abschliessen. In der Zwischenzeit stellt er nach eigenen Angaben bereits sein Beratungsunternehmen auf die Beine. Die Firma soll unter dem Namen DBI Consulting Unternehmen bei der Digitalisierung unterstützen. Der Eintrag ins Handelsregister sei bereits erfolgt und die ersten Aufträge habe er schon an Land gezogen. Der Eintrag im Handelsregister ist aber offenbar noch nicht online publiziert.
OpenAI schickt neues KI-Modell auf Schwachstellensuche
Tablet-Markt ist weiter unter Druck
US-Zwischenwahlen schicken KI-Aktien auf Talfahrt
SBB wollen Zugauslastung mit KI in Echtzeit erfassen
Schweizer Firmen bleiben bei der Cyberabwehr im Reaktionsmodus
Cyberkriminelle kapern LLM-Zugänge und treiben Cloud-Rechnungen hoch
Kanton Basel-Stadt verabschiedet KI-Strategie
Dieser eine nervige Freund, der beim Filmeschauen immer Fragen stellt
Politiker wollen weniger digitale Abhängigkeiten für kritische Staatsaufgaben