Vier Handlungsfelder

Kanton Basel-Stadt verabschiedet KI-Strategie

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von René Jaun und NetzKI Bot und dwi

Die Verwaltung des Kantons Basel-Stadt erhält eine KI-Strategie. Darin definiert die Regierung 6 Leitlinien, 4 Handlungsfelder und 21 Ziele für den KI-Einsatz.

(Source: phonlamaiphoto / stock.adobe.com)
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"Basel-Stadt nutzt KI verantwortungsvoll, um Raum für Wesentliches zu schaffen - für wirkungsvolle Dienstleistungen, gute Entscheidungen und mehr Zeit für Menschen." - unter diese Vision stellt die Regierung des Kantons Basel-Stadt ihre neue Strategie zum Einsatz künstlicher Intelligenz. Mit der Strategie für die Jahre 2026 bis 2029 wolle man den Einsatz der neuen Technologie verantwortungsvoll, nachhaltig und effizienzsteigernd gestalten, schreibt der Regierungsrat in einer Mitteilung. Sie soll ermöglichen, den KI-Einsatz auszubauen und konsequent an rechtlichen Vorgaben und ethischen Grundsätzen auszurichten.

6 Leitlinien

In der Strategie (PDF) formuliert die Regierung zur Vision zunächst 6 Leitlinien:

  1. Recht, Verantwortung und vertrauenswürdigen Einsatz sichern

  2. Nutzenorientierung und Nutzerzentrierung sicherstellen

  3. Menschliche Verantwortung und Entscheidungshoheit wahren

  4. Kontrolle, Zuständigkeiten und Rechenschaft gewährleisten

  5. Qualität, Effizienz und Innovation im Sinne des Gemeinwohls fördern

  6. Zusammenarbeit, Kompetenzaufbau und Skalierbarkeit stärken

 

Darauf aufbauend formuliert die Strategie 21 Ziele, unterteilt in 4 Handlungsfelder:

  • Technische Grundlagen und Rahmenbedingungen schaffen: Dazu gehört der Betrieb einer "flexiblen, hybriden KI-Infrastruktur". Der Kanton legt auch fest, nach Möglichkeit Open-Source-Lösungen und -Standards zu bevorzugen. Auch will die Regierung den Zugang zu qualitativ hochwertigen und KI-fähigen Verwaltungsdaten fördern.

  • Rechtlichen Rahmen schaffen und Governance stärken: "Wo zulässig und sinnvoll", will der Kanton die teil- oder vollautomatisierte Unterstützung von Verwaltungsprozessen durch KI-Systeme ermöglichen. Ausserdem will er klare Richtlinien für KI-Beschaffungen definieren und Governance-Strukturen entlang des KI-Lebenszyklus schaffen.

  • KI-Kompetenzen aufbauen: Alle Mitarbeiter sollen über "Grundkenntnisse zur Funktionsweise, zu Risiken, Grenzen und zur verantwortungsvollen Nutzung von KI" verfügen. Ferner schreibt die Regierung von einem stufenbasierten Weiterbildungssystem. Schliesslich will der Kanton den Bedarf an KI-Profis systematisch erheben und gezielt decken.

  • Transparenz gewährleisten: Die Verwaltung soll den KI-Einsatz "klar und konsistent" kommunizieren. In einem öffentlich zugänglichen Register sollen alle in der Verwaltung eingesetzten KI-Anwendungen aufgelistet werden. Für betroffene Personen sollen ausserdem "standardisierte, verständliche und zugängliche Erklärungen zum Einsatz von KI-Systemen zur Verfügung" stehen.

 

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