App-Entwicklung: Die Zukunft wird hybrid
Hybride Apps, Apple-Geräte in der Unternehmens-IT und Smartphones für 50 US-Dollar - das sind laut Gartner die Trends der nächsten Jahre.
Mehr als die Hälfte aller mobilen Apps sollen 2016 hybrider Natur sein, prognostizieren die Analysten von Gartner. Dies sei nicht zuletzt auf den BYOD-Trend (Bring your own device) zurückzuführen, der Unternehmen dazu zwingt, mobile Apps für den Arbeitsalltag zu entwickeln und einzusetzen.
Vorteile von hybriden Apps
Um die Eigenschaften der verschiedenen Plattformen optimal auszunützen, eignen sich hybride Apps besonders. Eine hybride Architektur vereint die Vorteile von nativen und Web-Apps. Während auf HTML5 setzende Apps zwar plattformunabhängig sind, können diese nicht alle gerätespezifischen Funktionen ausnützen. Native Apps hingegen werden nur für ein Betriebssystem erstellt. Hybride Apps sind im Kern Web-Apps, die auf dem Endgerät allerdings im Rahmen einer nativen App eingebettet sind.
Apple am Arbeitsplatz
Auch für Apple-Nutzer wird sich laut Gartner bis 2014 am Arbeitsplatz einiges ändern. Zwar stossen iPhone und iPads in der Unternehmens-IT bereits auf grosse Akzeptanz, Apples Mac-Systeme für Laptops, Notebooks und Desktops hingegen fristen ein Schattendasein. Dies soll sich laut Gartner aufgrund der fortschreitenden Consumerization von Apple-Produkten jedoch ändern. Die Angestellten wollen ihre Geräte auch am Arbeitsplatz nutzen, was zu einer zunehmenden Akzeptanz von Apple-Produkten in der Unternehmens-IT führen soll.
Billig-Smartphones für Entwicklungsländer
Bereits jetzt sorgen neue Markteintritte von chinesischen Herstellern für sinkende Smartphone-Preise. Auch unterschiedliche Ansprüche zwischen Entwicklungs- und Industrieländern ermöglichen es, kostenintensive Features entweder wegzulassen oder zu reduzieren. Diese Entwicklungen werden laut Gartner bereits in diesem Jahr zu einem Smartphone führen, dass lediglich 50 US-Dollar kosten wird.
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