Apple mit Rekordzahlen – Analysten enttäuscht
Apple hat ein Rekordquartal hinter sich, doch die Analysten hatten mehr erwartet. Das Unternehmen habe zuwenig iPhones verkauft, finden sie.
"Wir sind begeistert über das sehr starke Finish eines herausragenden Geschäftsjahres 2011, mit einem jährlichen Umsatz von 108 Milliarden US-Dollar und einem Gewinn von 26 Milliarden US-Dollar", sagt Tim Cook, CEO von Apple. "Die Resonanz der Kunden auf das iPhone 4S ist fantastisch, wir gehen mit starken Schwung in das Weihnachtsgeschäft und sind wirklich enthusiastisch in Bezug auf unsere zukünftige Produkte."
So die Worte von Cook. Laut Apple handelt es sich um den höchsten je erzielten Umsatz und Gewinn in einem September-Quartal. Demnach dürfte man eigentlich davon ausgehen, dass die Analysten von diesen Zahlen begeistert sein dürften. Dem ist aber nicht so. Ganz im Gegenteil. Die Börse reagierte enttäuscht, wie verschiedene Online-Portale berichten. Statt 20 Millionen verkaufter iPhones, wie Analysten es erwartet hatten, gingen bei Apple "nur" 17 Millionen iPhones über den Ladentisch. Eine kleine Katastrophe, wie es scheint, denn die Apple-Smartphones gelten mit einem Anteil von etwa 40 Prozent als wichtigster Umsatzbringer für das Unternehmen aus Cupertino.
iPhone 4S mit Tücken
Apple hingegen hatte nach Aussage von Finanzchef Peter Oppenheimer den Rückgang bei der Anzahl verkaufter iPhones vorausgesehen, wie Reuters berichtet. Demnach hatten viele Apple-Fans auf das neue iPhone 4S gewartet und deswegen kein neues Gerät gekauft.
A propos: das iPhone 4S liefert für Apple gleich einen weiteren Grund, sich Asche aufs Haupt zu streuen. Obwohl es laut Apple Rekordverkaufszahlen erreicht, hat der neueste Wurf von Apple anscheinend seine Tücken: So sei es mit dem Sprachassistenten Siri trotz PIN-Code-Sperre möglich, mit einem (fremden) Apple-Handy Anrufe zu tätigen – folglich auch Anrufe auf teure Service-Nummern wie 0180- oder 0900-Nummern. Herausgefunden hat dies unter anderem der Blogger Weng Chin.
EDR-Killer und Post-Quanten-Kryptografie verschärfen die Ransomware-Bedrohung
Ob und wann sich gemäss HPE eine lokale KI-Infrastruktur lohnt
Wie digitale Souveränität greifbar wird
Verein Swiss FS-CSC gründet Cyber-Notfallstab
Zu viel Persönlichkeit: Deshalb ist der Computer in Star Trek kein Australier
BAG will US-Techkonzerne von Digitalisierungsprojekt ausschliessen
Elca festigt Umsatz mit KI-Ausrichtung
Über 100 Unternehmen zahlen keine Recyclinggebühren auf Elektrogeräte
Schweizer Firmen eilen bei S/4Hana-Migration voraus