DRAM-Vertragspreise steigen
Die DRAM-Vertragspreise haben im März weiter zugelegt. Anbieter erhöhen ihre Preise und OEMs stocken ihre Lager auf. - Trotz eines bestehenden Überangebots auf dem Markt.
Die DRAM-Vertragspreise haben in der zweiten Hälfte des Monats März weiter zugelegt, wie Digitimes unter Berufung auf DRAMeXchange berichtet. So stieg der Durchschnittspreis für ein 4GB-DDR3-Speichermodul um 2,7 Prozent an.
Auch die 2-Gigabyte-Module verteuerten sich: So überstieg der Durchschnittspreis im März die 10-Dollar-Marke, was einer Preissteigerung von 2,6 Prozent gleichkommt. Und obwohl noch immer ein Überangebot an RAM am Markt bestehe, erhöhten den Analysten zufolge die OEM-PC-Hersteller sukzessive ihren Chip-Lagerbestand.
Für den April erwarten den Markt weiterhin steigende Preise. Ob und wie stark sich die Preise nach oben entwickeln, werde aber von der Zukunft Elpidas abhängen. Der japanische RAM-Hersteller kämpft mit einer Schuldenlast von über fünf Milliarden Dollar und hatte am 27. Januar Gläubigerschutz beantragt.
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