Nokia schreibt 71 Millionen Euro Verlust – Aktie steigt
Nokia hat die Analysten anscheinend positiv überrascht. Trotz einem grossen Verlust kann Nokia mit einem Umsatz von knapp 9 Milliarden punkten.
Anscheinend hatten die Analysten mit Schlimmerem gerechnet: Im dritten Quartal des Geschäftsjahres schrieb setzte der finnische Handyhersteller knapp 9 Milliarden Euro um und machte einen Verlust von 71 Millionen Euro. Dennoch stieg die Aktie gestern deutlich an. Dies erstaunt, hat Nokia im gleichen Vorjahresquartal doch noch einen Gewinn von 403 Millionen Euro und einen Umsatz von 10,2 Milliarden Euro ausweisen können.
Microsoft und Nokia im Team
Doch die Analysten warteten nicht nur gespannnt auf die Zahlen des schwächelnden Handyherstellers: auch die Einführung des ersten Nokia Smartphones auf der Basis von Windows 7 dürfte auf reges Interesse stossen. Wie das Nachrichtenportal zdnet.de berichtet, will Nokia seine ersten Smartphones mit Windows Phone 7 nicht weltweit, sondern nur in ausgewählten Ländern auf den Markt bringen. Das habe CEO Stephen Elop bei einer Telefonkonferenz mit Analysten angekündigt. Das erste Windows-Phone-Smartphone der Finnen soll demnach nächste Woche vom 26.-27. Oktober an der Nokia World 2011 in London vorgestellt werden. Dabei handle es sich laut Elop um ein High-End-Produkt. Weitere Modelle seien geplant, um alle Preissegmente abzudecken.
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