Oracle setzt auf die Cloud
Oracle kündigt neue Clouddienste an und geht eine Partnerschaft mit Nokia ein.
50'000 Teilnehmer aus rund 140 Ländern erwartet Datenbank-Spezialist Oracle während seiner sieben Tage andauernden Hausmesse Openworld.
Zur Eröffnung hat Oracles CEO Larry Ellison neue Produkte angekündigt, zu denen auch ein neuer Cloud-Computing-Dienst gehört. Der Service sei ähnlich wie Amazons Clouddienst, ein Hardware-as-a-Service Angebot, wie Businessinsider.com berichtet.
Zwei Modelle
Dafür werden zwei Modelle zur Verfügung stehen. Die Public Cloud ist das klassische Modell, mit dem die Hardware von Oracles Datenzentren genutzt wird. Bei dem Modell Private Cloud wird hingegen eine Replik der Infrastruktur im Datenzentrum des Kunden aufgebaut, Wartung und Verwaltung übernimmt Oracle.
Die Hardware bleibt im Besitz von Oracle, der Kunde bezahle aber nur dafür, was er nutze, verspricht Ellison.
Partnerschaft mit Nokia
Zudem kündigte der Oracle-CEO auch eine Partnerschaft mit Nokia an. Künftig sollen Oracles Kunden vom Kartenmaterial von Nokia profitieren. Wie das Wall Street Journal berichtet, werden die Nokia-Karten in Oracle-Applikationen zur Verfügung stehen.
Nokia hat vor kurzem bereits mit Groupon, Amazon und Yahoo ähnliche Deals abgeschlossen. Der Handyhersteller verspreche sich davon einen erweiterten Kundenkreis.
Neue Exadata Server
Oracle hat auch neue Exadata Server mit seiner Datenbanksoftware vorgestellt. Neu sei die Baureihe X3, wie Bloomberg berichtet. X3 könne mit bis zu 22 Terabyte Flash-Speicher und bis zu vier Terabyte an DRAM ausgeliefert werden – alles in einem Single-Rack. Das sei viermal mehr Flash-Speicher pro Rack als die Vorgänger-Version bot, erklärte Ellison.
Seitenhieb gegen SAP
Auf SAPs In-Memory-Technik HANA angesprochen, meinte Ellison, SAP habe eine In-Memory-Maschine die ein wenig kleiner sei als das, was Oracle anbiete.
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