Samsung enteilt der Konkurrenz
Das Machtgefüge der TV-Hersteller hat sich von Japan nach Südkorea verschoben. Experten versuchen Gründe zu finden.
Südkoreanische Hersteller wirbeln den TV-Markt weiter auf. Mit steigenden Verkaufszahlen und neuen Technologien wie OLED-Fernsehern spitzt sich der Konkurrenzkampf mit Japan weiter zu.
Samsungs CE-Abteilung konnte seinen Gewinn im Vergleich zum Vorjahresquartal um 550 Prozent auf 423,6 Millionen Franken steigern. Von Digitimes befragte Experten begründen die Gewinnsteigerung mit Samsungs Erfolg in der Kommerzialisierung von neuen Technologien. Auch japanische Firmen stünden nicht still in ihrer Entwicklung von 3D-Fernsehern oder TVs mit Internetanschluss. Aber die südkoreanischen Hersteller seien bereits einen Schritt weiter mit sprachgesteuerten Fernsehern und einer weit fortgeschrittenen OLED-Technologie, ergänzt ein Experte.
OLED-TV als Vorteil
Experten von Digitimes schätzen, dass die OLED-Technologie spätestens bis 2014 ausgereift sei. Dass Samsung seine Tochtergesellschaften Samsung Display, Samsung Mobile Display und S-LCD fusioniert hat, um OLED-Fernseher herzustellen, scheint den befragten Experten wichtig. Sie rechnen deshalb damit, dass südkoreanische Firmen und Samsung im Speziellen weiter obenauf bleiben und japanische wie taiwanesische Unternehmen verstärkt unter Druck geraten.
Während die südkoreanischen TV-Hersteller Samsung und LG mit 48 und 46 Millionen verkauften LCD-Fernsehern im 2012 rechnen, plant Sony den Verkauf von 20 Millionen Fernsehern. Sony ist seit letztem Jahr nur noch der drittgrösste TV-Hersteller, wolle seinen Fokus aber nicht mehr auf möglichst viel verkaufte Fernseher richten, sondern Produkte mit hoher Wertschöpfung verkaufen.
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