Sharp wird günstiger
Sharps Aktie hat um knapp einen Drittel an Wert verloren. Investor Foxconn will deshalb die Einstiegskonditionen neu verhandeln.
Nach Milliardenverlusten im abgeschlossenen ersten Geschäftsquartal 2012 hat Sharp vergangene Woche bekanntgegeben, fast zehn Prozent der gesamten Belegschaft entlassen zu wollen. Dieses Wochenende hat nun die Tokyoter Börse auf die Meldungen reagiert und liess die Sharp-Aktie um 28 Prozent auf 192 japanische Yen fallen (rund 2,35 Schweizer Franken).
Das hat schwerwiegende finanzielle Folgen für Sharp. Der bereits als sicher gehandelte Einstieg von Foxconn verzögert sich jetzt, da der Auftragsfertiger von Apple die Konditionen für den Einstieg neu verhandeln will. Ein Sprecher von Foxconn sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg, man werde sicher nicht zu den ursprünglich vereinbarten 550 Yen pro Aktie bei Sharp einsteigen.
Möglicher neuer Auftragsfertiger von Apple
Terry Gou, der Chef von Foxconn beteuerte aber, trotz dem schlechten Geschäftsergebnis am Deal mit Sharp festhalten zu wollen. "Ich interessiere mich nicht für die nächsten drei Monate von Sharp, sondern für die nächsten zehn bis 20 Jahre", so Gou gegenüber Bloomberg. Geplant sei ein Anteil von 9,9 Prozent an Sharp. Diesen Anteil dürfte Foxconn nun wesentlich günstiger bekommen.
Da sich Apple derzeit heftig mit dem Bildschirm-Zulieferer Samsung vor Gericht streitet, dürfte Foxconn, der Auftragsfertiger von Apple, in Sharp einen neuen Bildschirm-Zulieferer gefunden haben. Foxconn fertigt aber auch Geräte für weitere Hersteller wie HP und Sony.
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