Sony rettet Olympus
Sony steigt beim angeschlagenen japanischen Konkurrenten Olympus ein. Das Unternehmen wolle rund dafür rund 600 Millionen Franken investieren.
Sony wird grösster Aktionär beim angeschlagenen japanischen Konkurrenten Olympus. Das Unternehmen investiere knapp 600 Millionen Franken (50 Milliarden Yen) und erhalte dafür einen Anteil von 11,46 Prozent, wie Heise.de berichtet.
Sony wolle zunächst im Oktober 13,1 Millionen Olympus-Aktien für 19 Milliarden Yen kaufen. Ende Februar werde das Unternehmen die restlichen 21,3 Millionen Aktien für 31 Milliarden Yen übernehmen.
Produktion von Medizintechnik
Sony und Olympus wollen laut dem Bericht zudem im Dezember ein Gemeinschaftsunternehmen zur Produktion von Medizintechnik gründen. Olympus verspreche sich durch die Allianz mit Sony, medizinische Geräte herstellen zu können, zu denen es allein nicht in der Lage wäre, habe Unternehmenspräsident Hiroyuki Sasa erläutert.
Olympus hat nach einem Skandal mit gefälschten Bilanzen, einem Aktieneinsturz um 59 Prozent und Milliardenverlusten seine Führung ausgewechselt. Der Kamerahersteller macht mittlerweile den meisten Profit mit seiner Medizinsparte und Verluste mit der Kamerasparte.
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