Sony verkauft Forschungszentrale
Sony hat den Verkauf seines japanischen Forschungszentrums bestätigt. Der Konzern wird zum Mieter mit vollen Kassen.
Was bereits Anfang Jahr als Gerücht kursierte, hat Sony nun offiziell bestätigt. Die Tokioter Forschungszentrale wurde zum Preis von umgerechnet 1,2 Milliarden US-Dollar verkauft (111,1 Milliarden Yen). Käufer sind der Nippon Building Fund und ein japanischer Investor, wie Sony mitteilt.
In dem Gebäude namens Sony City Osaki beschäftigt Sony rund 5000 Mitarbeiter. Das Hochhaus ist damit eines der grössten und wichtigsten Gebäude des Unternehmens, wie die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei schreibt.
Sonys Mitarbeiter bleiben aber trotz Verkauf in dem Gebäude beschäftigt. Der Konzern hat mitgeteilt, man habe sich mit den Käufern auf einen fünfjährigen Mietvertrag geeinigt.
Gleiches Spiel in Übersee
Bereits zuvor hat Sony seinen US-Hauptsitz für 1,1 Milliarden Dollar veräussert und ist seither in dem Gebäude an der New Yorker Madison Avenue eingemietet. Sony braucht das Geld. Wie auch andere japanische Konzerne hat der Konzern mit der starken Währung und Konkurrenz zu kämpfen.
Nach vier Jahresverlusten in Folge gab Konzernchef Kazuo Hirai vergangenes Jahr einen drastischen Sparkus und eine Streichung von 10'000 Stellen bekannt. Durch die Veräusserung der Vermögenswerte erhofft sich Sony einen kleinen Gewinn im aktuellen Geschäftsjahr, das bis Ende Monat dauert.
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