Spezialistenmangel bedroht Schweizer IT-Branche
Laut eines Berichts des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) stellt der Fachkräftemangel im IT-Bereich die Schweizer Unternehmen vor grosse Probleme. Die Hälfte der Stellen in diesem Wirtschafssektor sei bedroht.
Die Hälfte der Stellen im IT-Bereich in Schweizer Unternehmen sei bedroht. Grund hierfür sei ein Mangel an qualifizierten Fachkräften. Diese Beobachtung stammt aus einem Bericht, den das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) veröffentlicht hat. Nebst der Informatikbranche sei ein Fachkräftemangel auch in Schlüsselbereichen wie Management, Verwaltung, Finanzen und Recht, Gesundheit, Bildung und Kultur, sowie in der Technik spürbar.
Mehr Stellenangebote, weniger Arbeitslose
In seinem Bericht stützt sich das Seco jeweils auf verschiedene Indikatoren, um festzustellen, ob ein Berufsstand durch den Mangel an qualifizierten Arbeitskräften bedroht sei. In der IT-Branche, so das Seco, deuten alle wichtigen Indikatoren auf signifikante Probleme hin.
Erstens verfüge die Schweiz nur über die Hälfte der in den Unternehmen benötigten IT-Spezialisten. Zweitens sei der IT-Bereich ein Sektor mit überdurchschnittlich vielen ausländischen Arbeitnehmern. Drittens sei die Arbeitslosigkeit im Informatikbereich niedriger als im gesamtschweizerischen Durchschnitt und viertens sei umgekehrt die Anzahl ausgeschriebener, das heisst nicht besetzter Stellen besonders hoch. Besonders extrem sei dies bei den Software-Entwicklern: Für bis zu 24 Prozent der offenen Stellen könnten bei diesem Beruf keine passenden Bewerber gefunden werden.
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