Auch Archäologen entdecken Drohnen für sich
Archäologen in Peru verwenden Drohnen zur Kartierung unzugänglicher Areale. Diese Methode gilt als effizienter und kostengünstiger als bewährte Techniken.
Die Einsatzgebiete für Drohnen werden immer vielfältiger. Sie finden nun nicht mehr nur bei Militärs oder bei den immer beliebter werdenden Dronies Verwendung.
Wie Pressetext berichtet, haben Archäologen in Peru diese Technologie für sich entdeckt. Luis Jaime Castillo Butters, der Vizeminister für Kulturerbe in Peru, verwendet eine Flotte von mehreren kleinen Helikopterdrohnen zur Kartierung von Ruinen und unerschlossener archäologischer Gebiete. Dabei verfügen die Fluggeräte über Wärmebildkameras und GPS-Sensoren. Mit den durch die Drohnen gewonnen Daten können die Forscher detaillierte 3D-Karten erstellen. "Mit konventionellen Methoden brauchen Forscherteams oft mehrere Monate, um für Kosten von mehreren tausenden Dollar einen einzigen Ausgrabungsort zu vermessen", sagt Castillo. Die Drohnen schaffen diese Arbeit in nur zehn Minuten und sind deutlich günstiger. Momentan verfügt Castillo über acht Helikopter im Wert von 20'000 Dollar. Wegen des Erfolgs will Castillo die Flotte noch auf 20 Geräte aufzustocken.
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