IBM holt Docker mit ins Boot
IBM hat seine Cloud mit Docker aufgepeppt. Dockers offene Plattform soll IBM-Kunden helfen, ihre Performance zu verbessern. Hierfür integrierte IBM das Docker Hub Enterprise direkt in die eigene Lösung.
IBM und Docker sind eine strategische Partnerschaft eingegangen. Dadurch sollen Unternehmen künftig effizient, schnell und kostengünstig die nächste Generation von Anwendungen in der IBM Cloud oder on premise über die Docker Open Platform laufen lassen, teilt IBM mit.
IBM ist nach eigenen Angaben das erste Unternehmen, das Docker Hub Enterprise (DHE) direkt in die eigene Lösung integriert. DHE bietet Unternehmen gemäss Mitteilung eine Schlüssellösung für Anwendungen, die Entwicklern helfen sich auf den Aufbau verschiedener Services hinter einer Firewall zu konzentrieren. Sie könnten dabei aus über 60'000 "dockerized" Services wählen, die alle im Hub verfügbar seien.
Im Rahmen der Partnerschaft mit Docker kündigte IBM zudem die Beta-Version von IBM Containers an. Das ist ein ebenfalls Docker-basierter Service, der Features und Interfaces von Docker beinhaltet. Darunter der neue Docker-Orchestration-Service.
Mit IBM Containers sollen Unternehmen Docker-Container direkt in der IBM Cloud starten können. Das wiederum vereinfache das Management und biete bessere Performance sowie eine breitere Anwendungsvielfalt.
IBM demonstriert die Integration von Docker gemeinsam mit dem Unternehmen an dessen Stand an der Dockercon Europe, die derzeit in Amsterdam stattfindet.
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