Wie Technologie beim Abspecken helfen kann
Das Berner Start-up Bodygee hat sich angeschaut, wie Wearables und Körperscanner übergewichtigen Menschen helfen können. Das Projekt verlief erfolgreich.
Zwölf Wochen lang haben 24 Menschen geschwitzt, gefastet und Daten generiert. Die Gruppe nahm an einer Beobachtungsstudie des Berner Start-ups Bodygee teil.
Wie das Jungunternehmen mitteilt, zeigte die Studie, dass neue Technologien wie 3-D-Körperscanner oder Wearables beim Abspecken helfen können. Technologie allein reicht allerdings nicht. Damit die Pfunde purzelten brauchte es einen Ernährungsplan und ausreichend Bewegung.
Bodygee erhielt für die Studie Unterstützung von Eurodiet und Siwera. Eurodiet bietet Ernährungskonzepte, wie Bodygee schreibt. Siwera ist eine Praxis für Wellness und Gesundheit.
Gesundheitsdaten bündeln und so Ärzten helfen
Während den zwölf Wochen erhielten die Studienteilnehmer einen individuell ausgearbeiteten Ernährungsplan und mussten ihre Bewegungen mit einem Schrittzähler erfassen. Mit einem 3-D-Köperscanner erfassten Bodygee in regelmässigen Abständen den Körperumfang. Ausserdem erhob das Start-up den Fettanteil und die bioelektrische Impedanz.
Sämtliche erfassten Daten flossen in einem Web-basierten Portal zusammen. Studienteilnehmer sowie deren Ernährungstrainer konnten laut Bodygee die Daten und den Fortschritt der Probanden jederzeit einsehen.
Im Laufe der Studie reduzierten die Studienteilnehmer ihr Gewicht durchschnittlich um 15,3 und ihren Fettanteil um 32,7 Prozent. Bodygee führte das Experiment in Deutschland und in der Schweiz durch.
Künftig will das Start-up Ärzten und Gesundheitsdienstleistern helfen die Gesundheitsdaten ihrer Patienten zu bündeln.
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