Finanzdienstleister sorgen sich um Datensicherheit
Finanzdienstleister erleben die digitale Revolution als eine Gratwanderung zwischen wachsenden Sicherheitsrisiken und veränderten Kundenbedürfnissen. Einer Studie von Ricoh zufolge gelingt nur rund einem Viertel der Dienstleister der Spagat.
Die meisten Finanzdienstleister Europas sorgen sich angesichts des zunehmend regulierten und digitalen Geschäftsumfelds um die Sicherheit ihrer Dokumente, wie aus einer kürzlich von Ricoh Europe veröffentlichten Studie hervorgeht. Nur 47 Prozent der befragten Unternehmen aus dem Finanzdienstleistungssektor sei der Ansicht, die Sicherheit ihrer Dokumente habe sich im Vergleich zu 2009 verbessert. 26 Prozent würden gar die Meinung vertreten, dass sich die Sicherheitslage verschlechtert habe.
Für den Finanzdienstleistungssektor stellt die digitale Revolution eine besondere Herausforderung dar, weil die Branche bisher auf eine ausschliesslich manuelle Verarbeitung der Unterlagen vertraute. Diese Vorgehensweise eigne sich aber immer weniger, um die stetig wachsenden Datenmengen zu verwalten. Auch würden immer mehr Kunden, Geschäftsvorgänge über digitale Kanäle abwickeln wollen. Schliesslich müssten die Dokumentenprozesse der Finanzdienstleistungsbranche komplexen einzelstaatlichen und internationalen Bestimmungen entsprechen. Das verlange Transparenz, umfangreichere Berichterstattung und umfassendere Prüfpfade.
Aufgrund der zahlreichen und weitreichenden Anforderungen soll es nur einem Viertel der befragten Finanzdienstleister gelingen, den digitalen Weg vollumfänglich zu beschreiten und dabei den Kunden sichere Dokumentenprozesse zur Verfügung zu stellen.
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