Labdoo bekommt alte Laptops von Lenovo
Lenovo Schweiz hat sich in die Liste der Unterstützer der Non-Profit-Organisation Labdoo eingereiht. Lenovo ist nicht die erste IT-Firma, die den Verein mit alten PCs beliefert.
Wegwerfen oder spenden? Lenovo Schweiz hat sich für Letzteres entschieden. Wie die Firma mitteilt, unterstützt sie den Schweizer Hub des Vereins Labdoo.
Labdoo betreibt Entwicklungshilfe. Mit ausgedienten Laptops. "Wir wollen Bildung in der Welt schaffen, den digital Gap verkleinern", wie Vereinspräsident und Ex-SAP-Mann Frank Geisler auf Anfrage sagt.
SAP seit 2012 an Bord
Labdoo sammelt für dieses Ziel alte, aber noch funktionierende Laptops. Privatpersonen können die Geräte direkt beim Verein oder über die Annahmestellen abgeben. Er listet auf seiner Website insgesamt 18 solche Stellen auf.
Hinter einigen Adressen der Annahmestellen verbergen sich bekannte Firmen. Seit Februar 2015 etwa dienen die Abholschalter von Brack.ch als Annahmestellen.
Schon seit 2012 kann man in Regensdorf und Biel Geräte in den Büros von SAP Schweiz abgeben, wie Geisler sagt. Seine heutige Firma ERP Sourcing nimmt ebenfalls Geräte an.
Prototypen und alte Testgeräte
Die Partnerschaft von Lenovo hat aber einen anderen Charakter. Lenovo beliefert Labdoo in erster Linie mit ausgedienten Testgeräten und Prototypen, die nicht für den Verkauf bestimmt sind, aber tadellos funktionieren, wie Pressesprecherin Priska Roelli auf Anfrage sagt.
Darüber hinaus können die Mitarbeiter von Lenovo Schweiz ihre privaten Geräte abgeben. Und natürlich könnten auch Partner und Kunden von Lenovo Geräte beim Hersteller abgeben. Als Annahmestelle fungiere Lenovo aber nicht, sagt Roelli.
Verschiedene Arten der Zusammenarbeit möglich
Firmen, die mit Labdoo zusammenarbeiten wollen, können Frank Geisler direkt kontaktieren oder sich über die Website des Vereins informieren. Laut Geisler gibt es verschiedene Arten der Zusammenarbeit.
Die Geräte, die an Labdoo gehen, werden von sämtlichen Daten bereinigt. Anschliessend setzt Labdoo die Laptops mit einer Lernumgebung auf Linux-Basis neu auf. Im Reisegepäck von Freiwilligen erreichen die Geräte dann ihre neuen Besitzer: Kinder in über 100 Ländern.
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