AWS rettet Amazon im dritten Quartal
Amazon hat im dritten Quartal 2017 eine Umsatzsteigerung von 34 Prozent verkündet. Das US-Unternehmen verdient im Onlinehandel zwar mehr, macht aber vergleichsweise wenig Gewinn. Besser sind die Margen bei der Cloud-Sparte AWS.
Amazon hat Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2017 vorgelegt. Die Umsätze des US-Unternehmens stiegen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 34 Prozent auf 43,7 Milliarden US-Dollar, wie es im Geschäftsbericht heisst. Damit übertreffe Amazon die Erwartungen der Finanzwelt, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Der Gewinn veränderte sich dagegen kaum. Er betrug im dritten Quartal 2017 256 Millionen Dollar, nach 252 Millionen im Jahr 2016. Für das vierte Quartal rechnet Amazon mit einem weiteren Umsatzwachstum.
Verlust ausserhalb der USA, Einnahmen mit der Cloud
Auf die einzelnen Unternehmensbereiche fokussiert, offenbart der Geschäftsbericht interessante Einzelheiten. Amazon verzeichnet im dritten Quartal 2017 Produkteverkäufe von 28,8 Milliarden Dollar. Dem gegenüber stehen allerdings "Cost-of-Sales"-Ausgaben von 27,5 Milliarden.
In den USA verdiente das Unternehmen 25,4 Milliarden Dollar, im Rest der Welt kamen weitere 13,7 Milliarden dazu. Ausserhalb der USA steht dagegen ein Verlust von fast einer Milliarde Dollar unter dem Strich.
Die Cloud-Sparte AWS trägt zum Ergebnis 4,6 Milliarden bei. Sie wuchs um 42 Prozent, wobei der Gewinn hier mit 1,2 Milliarden fast genau zehn mal so hoch ausfällt wie im US-Geschäft. Ebenfalls überdurchschnittlich zugelegt haben die Sparten "Subscription Services" (um 59 Prozent auf 2,4 Milliarden Dollar) und "Other" (um 58 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar).
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