Simsa und Swico beschliessen Fusion
Auf zwei getrennten Generalversammlungen haben Swico und Simsa ihre Fusion beschlossen. Die Zustimmung fiel einstimmig aus. Simsa wird in den Swico integriert.
Die beiden ICT-Verbände Swico und Simsa habe am 18. Juni zwei getrennte Generalversammlungen abgehalten. Bei diesen beschlossen sie ihre Fusion. Wie der Swico und Simsa mitteilen, wurde die erforderliche Zweidrittelmehrheit der Mitglieder deutlich übertroffen. Der Entscheid war einstimmig.
Simsa wird unter dem Dach von Swico vollständig integriert. Der Code of Conduct Hosting und das Collaboration Framework, wie auch die Ausbildung zum eidgenössisch diplomierten Web Project Manager sind dann beim Swico verortet. Neu profitieren die bisherigen Simsa-Mitglieder von der "Branchenlösung für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz", dem Issue Management und dem Start-up-Programm vom Swico, wie es weiter heisst.
Der Swico-Vorstand bekommt Zuwachs. Neu stossen der bisherige Simsa-Präsident und Netcetera-CEO Andrej Vckovski und Nadja Perroulaz, Mitgründerin und VR-Präsidentin von Liip, zum Gremium hinzu.
Neue Fachgremien
Des Weiteren beschloss die GV die Gründung zweier neuer Fachgremien. Der Bereich Hosting wird von Hostpoint-Mitgründer Claudius Röllin geleitet. Bei der Fachgruppe für Webagenturen teilen sich Dotpulse-CEO Imre Sinka und Omento-CEO Maximilian Plank die Führung, wie es weiter heisst. Die Fachgremien sind selbstständig und verfügen über ein eigenes Budget.
"Mit dieser Fusion wird die ICT- und Online-Wirtschaft entscheidend gestärkt. Wir setzen damit ein klares Zeichen gegen die Fragmentierung der Verbandslandschaft und können die Anliegen unserer Mitglieder auf der politischen Bühne künftig noch wirksamer vertreten", sagt Swico-Präsident Andreas Knöpfli zu der Fusion. Der Zusammenschluss werde auf den 30. Juni 2018 vollzogen. Die Verbände erwarten, dass es noch bis Ende dieses Jahres dauern wird, bis der Zusammenschluss im Alltag umgesetzt ist.
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