Stürmische Zeiten im Cloud-Geschäft
Die Schweizer Rechenzentrumslandschaft ist stark in Bewegung. Google und Microsoft kündigten dieses Jahr an, ihre Clouds in die Schweiz zu bringen, und auch Kaspersky will seine Rechenleistungen hierher verlagern. Die Experten von CKW, Cyberlink, Data11, Equinix, Green.ch, GTT, Interxion, Mount10 und dem OIZ diskutieren darüber, was dies für den Markt bedeutet.
Google und Microsoft haben angekündigt, ihre Clouds auch aus der Schweiz heraus zu hosten. Kaspersky will seine Rechenleistungen in die Schweiz verlagern. Was bedeutet das für das hiesige RZ-Geschäft? Wie wirkt sich der Trend hin zu Hyperconverged-Lösungen auf das RZ-Geschäft aus? Und welche Chancen bietet das RZ-Geschäft für Fachhändler, Integratoren, Systemhäuser?
Die Antworten der Podiumsteilnehmer (in alphabetischer Reihenfolge):
Frank Boller, Green.ch: "Wo früher noch 3 bis 4kW Leistung pro Rack nachgefragt wurden, planen wir heute bereits mit 8 bis 15 kW."
Santiago Caneiro Iglesias, GTT: "IoT und Edge Computing werden die Zahl der Mikro-Rechenzentren am Netzwerkrand erhöhen."
Roberto Cazetta, Equinix: "RZs sind idealerweise verteilt, was auch verteilte Hyperconverged-Lösungen ermöglicht."
Thomas Knüsel, Cyberlink: "Die Akzeptanz gegenüber Managed Services und Cloud Computing nimmt jedes Jahr stark zu, insbesondere auch im KMU-Umfeld."
Thomas Kreser: Interxion: "Der sich abzeichnende Trend hin zur Cloud auch in der Schweiz ist hier Risiko und Chance zugleich."
Thomas Liechti, Mount10: "Fachhändler und Systemintegratoren werden auch in Zukunft eine entscheidende Rolle für den Kunden wahrnehmen."
Dieter Moser, CKW: "Die Spreu trennt sich vom Weizen. Nur qualitativ hochstehende Angebote werden wachsen."
Andreas Németh, OIZ: "Nur grosse und professionelle Rechenzentrumsanbieter können wirtschaftliche Lösungen anbieten."
Ralph Urech, Data11: "Die Komplexität eines RZ steigt, was mehr Professionalität verlangt."
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