Digitalisierung der Arbeitswelt

Microsoft startet Weiterbildungskampagne

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Microsoft hat mit Adecco und Boston Consulting Group eine Initiative namens Fu.se angekündigt. Die Unternehmen wollen eine Art Think Tank gründen, der sich um Weiterbildungen rund um die Digitalisierung der Arbeitswelt kümmern soll.

(Source: apinan / Fotolia.com)
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Microsoft wirbt am WEF für mehr Verantwortung: Der Softwareriese kündigte eine Kampagne namens Fu.se an. Ziel sei es, Führungskräfte und Experten zusammenzubringen, um "konkrete Lösungen für die Zukunft der Arbeit zu entwickeln", heisst es in einer Mitteilung. Für das Vorhaben spannte Microsoft mit dem Personalvermittler Adecco und Boston Consulting Group zusammen. Mit an Bord sind unter anderem ABB und die Zurich-Versicherung.

Das Programm soll am 13. Februar mit einem zweitägigen Workshop in Mailand beginnen. Dort wollen sich die Teilnehmer erstmals austauschen. Auch eine Schweizer Delegation nehme am Anlass teil.

Die Weiterbildung von Mitarbeitern sei für Unternehmen ein entscheidender Wettbewerbsfaktor, schreibt Microsoft in der Mitteilung. Auch Mitarbeiter würden vom Erwerb digitaler Kompetenzen profitieren, selbst wenn sie kurz vor der Kündigung stünden. Denn Weiterbildungsprogramme förderten die "Arbeitsmarktfähigkeit von denjenigen Mitarbeitenden, die aufgrund von Veränderungsprozessen das Unternehmen verlassen müssen", lässt sich Marianne Janik, CEO von Microsoft Schweiz, in der Mitteilung zitieren. Im Zuge dieses Wandels wolle man schliesslich niemanden zurücklassen, ergänzt Microsoft-Vertriebschef Jean-Philippe Courtois. Und weiter: "Wir fühlen uns verantwortlich, die Menschen zu befähigen, Teil der digitalen Transformation zu sein."

Digitales Know-how ist allerdings kein Garant für Jobsicherheit, wie kürzlich ein Anlass am Gottlieb Duttweiler Institut über Automatisierung, Produktivität und die Arbeitswelt von morgen zeigte. Lesen Sie hier, warum Roboter die Produktivität senken und Skills keinen guten Job garantieren.

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