Outsourcing bei IBM, Bechtle übernimmt
IBM wird einen Teil seiner Servicesparte an Bechtle auslagern. Im Frühling sollen Mitarbeiter den Arbeitgeber wechseln. Das Geschäft bleibt jedoch weiterhin bei IBM. Noch ist der Deal nicht über die Bühne, auch wenn IBMs Mitarbeiter schon fast ein Jahr lang davon wissen.
IBM hat einen Vertrag mit Bechtle unterzeichnet, um einen Teil seiner Servicesparte an den IT-Dienstleister auszulagern. Eine Sprecherin von Bechtle bestätigte dies gegenüber der Finanznachrichtenagentur dpa-AFX, wie das "Handelsblatt" berichtet. Die Zustimmung der Aufsichtsbehörden für den Deal stehe allerdings noch aus.
Ab 1. April würden über 400 Mitarbeiter den Arbeitgeber wechseln. IBM habe die betroffenen Angestellten über den Betriebsübergang schon informiert. Mit dem Deal soll Bechtle für IBM IT-Infrastruktur-Dienstleistungen erbringen, das Geschäft selbst bleibe jedoch vollständig bei IBM. Mit der Vereinbarung nehmen lange Verhandlungen ein Ende, wie es weiter heisst. Schon im März 2018 habe IBM seine Mitarbeiter informiert, dass ein Teil der Aufgaben in der Servicesparte an Bechtle abgegeben werden sollen.
Auf Anfrage von "inside-channels.ch", ob diese Auslagerung Auswirkungen auf die Schweiz habe, antwortete Svetlana Stavreva von IBM Communications: "Nein. In der Schweiz ändert sich nichts".
Lesen Sie hier, wie Bechtles Jahreszahlen für 2018 aussehen.
IBM schrieb ein durchzogenes Geschäftsjahr 2018, wie Sie hier nachlesen können.
Infomaniak erweitert souveräne Public Cloud
Papst fordert Sensibilisierung und Transparenz im Umgang mit KI
Update: Seco präzisiert Ursachen der missglückten IT-Umstellung
Bundesrat sieht Schweizer Halbleiterbranche gut positioniert
OpenAI lanciert kostenlosen KI-Arbeitsbereich für Forschende
Darum lässt Swisscom in Bern das 3G-Netz auferstehen
Was Open Source in der öffentlichen Verwaltung für Potenziale bringt
Update: Bundesrat schickt revidiertes Nachrichtendienstgesetz ans Parlament – und erntet Kritik
Diese Katze schnurrt am lautesten