"Quickpac"

Auch Post-Rivale Quickmail drängt in den boomenden Päcklimarkt

Uhr | Aktualisiert
von Werbewoche

Mehr Konkurrenz für die Post: Der einzige private Briefzusteller Quickmail drängt nun auch in den boomenden Paketmarkt.

(Source: Paylessimages / Fotolia.com)
(Source: Paylessimages / Fotolia.com)

Quickmail steigt ins Päckligeschäft ein. Co-Geschäftsführer Bernard Germanier bestätigt gegenüber der Handelszeitung, dass bereits ab Mai die ersten Päckli in der Region Zürich und Mittelland zugestellt werden sollen. "Ausserhalb unseres heutigen Kundenkreises gehen wir davon aus, dass unser Angebot vor allem für Elektronikversender interessant ist", sagt Germanier.

Quickmail will die Pakete am Abend zustellen. Schon früher ausgehändigt werden Waren, die in den Ablagekasten passen oder wo es der Empfänger ausdrücklich wünscht. Der Transport erfolgt ausschliesslich mit Elektrofahrzeugen.

In den Aufbau der Dienstleistungen investiert Quickmail in den ersten Jahren mehrere Millionen Franken und schafft damit neue Arbeitsplätze – ab Mai sind es 60 Stellen, bis 2024 sollen es 1200 werden. Einen ersten Gewinn soll die neu geschaffene Division "Quickpac" in drei bis vier Jahren abwerfen.

Bereits im vergangenen September verkündete der deutsche Konkurrent DHL den Schweizer Markteintritt für den Inland-Versand, im Oktober stellte DPD eine Zusammenarbeit mit der Tochter der Deutschen Post in Aussicht. Es scheint also, als drohe der Schweizerischen Post im - dank des boomenden Onlinehandels - lukrativen Paketgeschäft weitere Konkurrenz.

Dieser Artikel erschien zuerst am 13.02.2019 auf werbewoche.ch.

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