Salärstudie 2019 von SwissICT

Zürich, Basel, Bern - wo IT-Spezialisten am meisten verdienen

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Mit was für einem Lohn kann ein Junior-Applikationsentwickler in Zürich rechnen? Und wie sieht es für einen Senior-System-Engineer in Basel aus? Antworten gibt die Salärstudie 2019 von SwissICT.

(Source: Yü Lan / Fotolia.com)
(Source: Yü Lan / Fotolia.com)

Die Ergebnisse der Salärstudie 2019 des Branchenverbands SwissICT sind da. Die Umfrage unter fast 200 Unternehmen legt in diesem Jahr den Fokus auf einzelne Berufe, und wie viel IT-Spezialisten in verschiedenen Ortschaften der Schweiz verdienen.

Der Vergleich der Datenerhebung über mehrere Jahre zeigt laut SwissICT, dass die Saläre tendenziell ansteigen. Überdurchschnittlich haben die Saläre in der Region Basel zugenommen. In der Zentralschweiz gingen Sie dagegen leicht zurück. Generell ist ein gutes Wachstum der Saläre für Spezialisten in Ballungszentren zu verzeichnen.

 

Die Ergebnisse der letztjährigen Salärstudie finden Sie hier.

 

Kompetenzstufen und Arbeitsort machen den Unterschied

Welcher Lohn für ein Stellenprofil angemessen ist, sei keineswegs klar, schreibt SwissICT. Die Salärstudie offenbart markante Unterschiede auch innerhalb von vergleichbaren Funktionen. Ein Senior-Projektleiter beispielsweise verdient im Jahr zwischen 121'013 und 138'000 Franken. Beim Senior-Applikationsentwickler beträgt die Differenz 16'000 Franken.

 

Bei den Top-Spezialisten ist die mögliche Salärspanne sogar noch grösser. So beträgt beim Senior-Expert-Applikationsentwickler die Differenz 46'000 Franken und der Durchschnitt liegt um 19'000 Franken über der Kompetenzstufe Senior in diesem Berufsbild.

 

Lohnunterschiede zeigen sich auch nach Arbeitsort. So verdient ein Senior-Projektleiter in der Zentralschweiz aktuell 122'412 Franken im Durchschnitt. In Bern sind es 135'324 Franken. Auf der Stufe Junior ist die Differenz kleiner. Das Salär eines Junior-Applikationsentwicklers in der Ostschweiz beläuft sich auf 75'075 Franken, während es in Basel bei 91'133 Franken liegt.

 

Ein geleaktes Google-Spreadsheet zeigt die Gehälter von 400 Microsoft-Angestellten. Wie viel die Angestellten des US-Unternehmens verdienen, erfahren Sie hier.

"Die konstant hohen Löhne, gerade auch für Einsteiger, zeigen, dass Informatik-Fachkräfte weiterhin sehr gefragt sind und Unternehmen teils viel Geld in die Hand nehmen müssen, um Spezialisten zu finden", kommentiert Christian Hunziker, Geschäftsführer von SwissICT, die Ergebnisse der Studie.

 

An der Salärstudie 2019 nahmen nach Angaben von SwissICT 191 Unternehmen teil. Diese gaben die Saläre von insgesamt 30'615 Informatikerinnen und Fachkräften der Telekommunikation an. Stichtag der Datenerhebung war der 1. Mai 2019. Die Saläre wurden auf der Basis von "Berufe der ICT" ausgewertet, womit Saläre von insgesamt 49 Berufen abgedeckt sind. Neu hinzugekommen sind die Profile DevOps Engineer, Product Owner und Scrum Master.

Sie wollen mehr über die Salärstudie 2019 wissen? Mehr zur Studie finden Sie in der Netzwoche-Ausgabe Nummer 15, die am 2. Oktober 2019 erscheint. Stephan Schmid, Projektleiter der Studie, berichtet in einem ausführlichen Artikel über die Ergebnisse.

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DPF8_152431

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