Wo die IT-Spezialisten am meisten fehlen
CIOs europäischer Unternehmen haben Mühe, Fachkräfte zu finden, besagt eine Studie. Der grösste Mangel herrscht in den Bereichen Sicherheit, Management und Softwareentwicklung. Um Profis zu bekommen, reicht ein attraktives Salär nicht mehr aus.
Der Fachkräftemangel beschäftigt die IT-Branche. Laut einer Umfrage des Marktforschers Robert Half gestaltet sich die Suche nach Profis für die IT-Sicherheit besonders schwierig - 35 Prozent der befragten CIOs nannten diesen Bereich. Mit 22 Prozent landen "IT-Management" sowie "Software- und Anwendungsentwicklung" dahinter. Es folgen die Funktionsbereiche "Daten- und Datenbankmanagement" mit 19, respektive "Business-Analyse" mit 18 Prozent.
Besonders dringend (82 Prozent) suchen CIOs Fachkräfte für den Cloud-Bereich, schreibt Robert Half weiter. Datenbankberwaltung folgt mit 77 Prozent und "Business Intelligence und Reporting Services" stehen auf Platz drei mit 76 Prozent. Angesichts dessen, dass durch die Digitalisierung und entsprechende Tools viele Daten bei Unternehmen zusammenlaufen, die dann in Cloudsystemen verwaltet werden, seien diese Prioritäten nicht verwunderlich, schreiben die Analysten.
Arbeitgeber sind gefordert
Der Fachkräftemangel bremse die Unternehmensentwicklung und bedrohe das Wachstum, warnt Zerrin Azeri, Associate Director bei Robert Half, und nimmt Arbeitgeber in die Pflicht: "„Ein attraktives Salär allein reicht bei dieser Arbeitsmarktsituation nicht aus, um Bewerber zu überzeugen. Ein professioneller Recruiting-Prozess und kontinuierliche Weiterbildungsangebote für Mitarbeiter sind das A und O, um für Bewerber interessant zu sein." Firmen könnten aber auch mit zusätzlichen Angeboten wie einem Buddy-Programm, das neuen Mitarbeitern das Einleben erleichtert oder mit der Unterstützung beim Umzug punkten.
IT-Fachkräften wiederum biete der Fachkräftemangel die Chance, ihren persönlichen Marktwert durch gezielte Weiterbildungen in den gefragten Bereichen zu steigern.
Für die Auswertung hat Robert Half mehr als 700 CIOs in 13 europäischen Ländern, darunter auch der Schweiz, befragt. Auch in der CIO-Umfrage 2020 der Netzwoche sagten viele IT-Leiter, der Mangel an Fachkräften bereite ihnen am meisten Bauchschmerzen. In der Auswertung lesen Sie mehr darüber, was Schweizer IT-Entscheidern 2020 Kopfschmerzen bereitet.
Infomaniak gewinnt Green Business Award
Nvidia übernimmt Hugging Face für fast 13 Milliarden US-Dollar
Exxas wächst auf über 10'000 Nutzer und baut sein Partnernetzwerk aus
OpenAIs neues Sprachmodell nutzt Computer präziser und befolgt Beschränkungen besser
KI-Nutzung in Unternehmen steigt - doch der finanzielle Nutzen stagniert
So stärkt der Kanton Waadt die Digitalisierung der Verwaltung
Wieso das HR bei der KI-Transformation eine Schlüsselrolle spielt
TrendAI ernennt gleich zwei Designated Seller of Record in Europa
Update: OpenAI tüftelt an automatischem KI-Kill-Switch