AVIXA-Zahlen zum EMEA-Raum

Der Pro-AV-Markt erholt sich erst 2022

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Die Coronapandemie hat den Professional-AV-Markt beeinträchtigt. Erst 2022 soll er sich im EMEA-Raum erholen. Im Jahr 2025 wird der Umsatz aber 10 Milliarden US-Dollar grösser sein als noch 2019.

(Source: gorodenkoff / iStock.com)
(Source: gorodenkoff / iStock.com)

Auch die Professional-AV-Industrie wird 2020 nicht von den Auswirkungen der Coronakrise verschont bleiben. Nachdem der Umsatz im EMEA-Raum 2019 auf 71 Milliarden US-Dollar gestiegen ist, wird er dieses Jahr um 9 Prozent auf 65 Milliarden US-Dollar fallen. Zu diesem Schluss kommt der Fachverband "Audiovisual and Integrated Experience Association" (AVIXA). Der Umsatz des EMEA-Markts soll das Niveau von 2019 erst im Jahr 2022 wieder erreichen und danach bis 2025 auf 81 Milliarden Dollar anwachsen.

Westeuropa, wozu auch die DACH-Region zählt, erziele im Jahr 2020 mit 39 Prozent die grössten Pro-AV-Einnahmen im EMEA-Raum. Bis 2025 soll dieser Anteil weitgehend stabil bleiben. Westeuropa wird gemäss AVIXA im Jahr 2020 25,3 Milliarden Dollar generieren, im Jahr 2025 dann 30,6 Milliarden. Der kleinere Markt in Subsahara-Afrika wird im EMEA-Raum am meisten wachsen. Das bei einem jährlichen durchschnittlichen Wachstum von 6 Prozent pro Jahr bis 2025.

Diese Trends werden den Pro-AV-Markt vorantreiben

Gemäss Mitteilung war der Medien- und Unterhaltungsmarkt während der Krise relativ stark und ging im Jahr 2020 nur 5,6 Prozent zurück. Im Jahr 2021 sei mit einem Anstieg von 8,5 Prozent zu rechnen. Der erhöhte Konsum digitaler Inhalte habe während der Pandemie stark zugenommen, was zu einer Zunahme von Produktions-, Speicher- und Distributionsausstattung führte. Ausserdem stiegen die Investitionen in Software und Dienstleistungen.

(Source: AVIXA)

Auch Militär- und Verteidigungsindustrie sollen zunehmend in professionelle AV-Technologie investieren. Cyberbedrohungen und nationalistische Strömungen sollen zu diesem Trend führen. Generell würden Regierungen, Militär, das Bildungswesen und die Industrie Nachfrage etwa nach Sicherheits- oder Überwachungssystemen erzeugen, wenn sie ihre Infrastruktur modernisieren.

Digital Signage wird gemäss Mitteilung durch einen erhöhten Bedarf an On-Premise- und Out-of-Home-Kommunikation vorangetrieben werden, insbesondere für Sicherheitsanwendungen und neue Gesundheitsprotokolle.

An den Bahnhöfen Bern und Luzern wurden erst im Juni dieses Jahrs 39 neue Digital-out-of-Home-Screens aufgestellt. Lesen Sie hier mehr dazu.

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