Abacus frischt seine KI-Spesen-App auf
Abacus Research aktualisiert seine Smartphone-App zur Spesenerfassung. Diese soll dank maschinellem Lernen einmal fotografierte Belege automatisch verarbeiten und an die Buchhaltungssoftware übertragen.
Das Ostschweizer Softwareunternehmen Abacus Research lanciert ein Update seiner Spesen-App Abaclik. Version 3 integriere erstmals neue Technologien wie Machine Learning (ML), heisst es in einer Mitteilung.
Die Erfassung und Verarbeitung von Belegen erfolge mit der neuen Version automatisch. Es genüge, ein entsprechendes Dokument zu fotografieren, um relevante Daten von Spesenbelegen über Aussteller, Datum, Betrag, Währung, Mehrwertsteuer und Zahlungsmittel korrekt zu erkennen und einzulesen, heisst es in der Mitteilung.
Die App setze auf neuronale Netze, um fehlende oder falsche Informationen auf den Belegen zu ergänzen oder zu korrigieren, was wiederum die Qualität der erfassten Daten signifikant steigere. Zur Datenvalidierung greife Abaclick 3 auf Online-Datenbanken und -Verzeichnisse zu. Zum Schluss soll die App die Daten an eine der Abacus-eigenen Buchhaltungslösungen weiterleiten.
Schon seit ein paar Jahren integriert Abacus Research ML-Technologien in seine Produkte. Im November 2018 wurden sie etwa Teil verschiedener Buchhaltungslösungen. Vor bald einem Jahr stellte Abacus eine Partnerschaft mit Cornèrcard und Arcanite vor, in deren Rahmen ein "Echtzeit-Buchhaltungsprogramm" entstehen sollte.
Die Olympischen Meerschweinchen-Spiele sind eröffnet
Axians lanciert IoT-Plattform für die Industrie
Diese Projekte kämpfen um den Titel "Master of Swiss Apps 2026"
Anapaya lanciert SCION-Lösung für sicheren Unternehmenszugriff
Schweizer Behörden beteiligen sich an Zerschlagung der Ransomware-Gruppe "KillSec"
Das war der Jurytag von Best of Swiss Software 2026
Wie Menschen KI formen und KI die Gesellschaft prägt
Wie KI die Bundesverwaltung effizienter machen soll
Neue parlamentarische Gruppe will KI-Standort Schweiz stärken