CERN ernennt eine CIO
Das CERN macht IT zur Chefsache. Das Forschungszentrum befördert Enrica Porcari, die bereits seit 2021 die IT verantwortet, zur CIO.
Das CERN hat Enrica Porcari in die neu geschaffene Position des Chief Information Officer (CIO) berufen. Damit ist sie die erste IT-Verantwortliche, die auf strategischer Ebene der Organisation tätig ist.
Das Kernforschungszentrum schafft die Stelle im Rahmen der neuen Führungsstruktur für den Zeitraum 2026–2030, die Mark Thomson, seit Anfang Jahr Generaldirektor des CERN, unlängst präsentierte.
Laut ihrem Linkedin-Profil stiess Porcari im Jahr 2021 zum CERN und leitete dort seither die IT-Abteilung. Davor war sie von 2016 bis 2021 Chief Information Officer und Direktorin der Technologieabteilung des Welternährungsprogramms (World Food Programme). Darüber hinaus hatte sie mehrere Führungspositionen im IT-Bereich internationaler Organisationen inne und verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in diesem Bereich.
Laut einem Beitrag des CERN über seine neue Organisationsstruktur untersteht die CIO-Position direkt der Generaldirektion. Die Funktion umfasst die IT-Strategie, die IT-Governance und die IT-Richtlinien, darunter insbesondere Cybersicherheit, Datenschutz, Initiativen im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz und Technologiepartnerschaften.
Auf Linkedin zeigt sich Porcari geehrt über die Beförderung zur ersten CIO des CERN und schreibt, die Schaffung dieser Position spiegle "die entscheidende Bedeutung der Informatik und der digitalen Strategie für die Mission des CERN" wider. In einem zweiten Beitrag erklärt sie, Sie wolle die digitale Strategie, die IT-Infrastruktur und die Datensicherheit stärken.
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